10 populäre Horrorfilme zurzeit bei Netflix | © Warner Bros

10 populäre Horrorfilme zurzeit bei Netflix

Tags zur Merkliste hinzufügen

Sie sind nicht angemeldet!

Teilen über

copied

Wer diese Mainstream-Horrorfilme noch nicht gesehen hat, kann das zurzeit bei Netflix nachholen.

Horrorfilme sind wieder populär und tummeln sich auch im Mainstream. Das Jahrzehnt der Horrorfilme waren ja die 80er-Jahre. Die meisten Horror-Ikonen wie Freddy Krueger, Jason Voorhees, Michael Myers, Pinhead und Chucky stammen aus Kultfilmen dieser Dekade. Sie schafften den Sprung aus der vielfältigen Nische des Horrorfilms in den Mainstream des Hollywood-Kinos. Mitte der 90er-Jahre löste "Scream" ein Slasher-Revival aus. Seit einigen Jahren hat sich der Mainstream-Horrorfilm im Kino wieder lautstark zurückgemeldet: Gemäßigte, aber smarte Horrorfilme wie "Get Out" von Jordan Peele, "A Quiet Place" von John Krasinski und Andres Muschiettis Remake von "Es" haben auch im Kino überzeugende Erfolge gefeiert. 

Netflix hat natürlich auch weniger populäre Horrorfilme im Programm, die teilweise nichts für zartbesaitete Horror-Fans sind: 

 

Aber hier haben wir nach populären Horrorfilmen im Programm von Netflix gesucht. Das sind unsere STREAMO-Tipps für die besten Mainstream-Horrorfilme zurzeit bei Netflix:

 

Scream-5_FP_018_R_org | © Paramount Pictures

Scream (2022)

Offiziell verweigert das erste "Scream"-Sequel, das nicht vom 2005 verstorbenen Meisterregisseur Wes Craven stammt, die Nummerierung – aber das ändert nichts daran, dass es sich dabei um "Scream 5" handelt und nicht um das Original, das im Jahr 1996 eine Slasher-Revival auslöste: Ein irrer Schlitzer stülpt sich wieder die Ghostface-Maske über und hinterlässt eine Blutspur in einer Kleinstadt, vorzugsweise unter Teenagern. Wieder mit dabei: Neve Campbell als Sidney Prescott, Courtney Cox als Gale Riley und schon zum fünften Mal David Arquette als Kleinstadt-Sheriff Dwight "Dewey" Riley. Neue Stars des "Scream"-Sequels sind Jack Quaid ("The Boys"), Jenna Ortega ("Wednesday") und Dylan Minnette ("Tote Mädchen lügen nicht"). Der Meta-Humor wird zugunsten von Fan-Services reduziert, aber es bleibt durchaus lustig – und natürlich auch blutig. 

Zombieland_film_Sony_01 | © Sony Pictures

Zombieland (2009)

Beginnen wir mit einer Horror-Komödie, die am Höhepunkt der von "28 Days Later" ausgelösten Zombiefilm-Welle in die Kinos kam: Ein mysteriöser Virus hat die USA in Zombieland verwandelt. Für das Überleben in Zombieland hat sich der ebenso jungfräuliche wie pedantische Columbus (Jesse Eisenberg) ein ganzes Set an Überlebensregeln zugelegt. Viel gelassener geht hingegen der Twinkies-liebende Cowboy Tallahassee (Woody Harrelson) an die Sache heran: Er killt einfach gerne Zombies, um Dampf abzulassen. Außerordentlich amüsant wird das Ganze nicht erst als die beiden Jungs auf die Schwestern Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) treffen, die auch so ihre Methoden für das Überleben in Zombieland entwickelt haben. Und dann wäre da natürlich auch noch Bill Murray! Großartige Zombie-Unterhaltung auch für Leute, die Horror und Zombies sonst nicht so nahe stehen. 

It-chapter-1_movie_Warner_02 | © Warner Bros

Es: Kapitel 1 & 2 (2017/ 19)

Mit seinem Remake des Stephen-King-Klassikers "Es" schaffte Regisseur Andy Muschietti mit "Kapitel 1" den kommerziell erfolgreichsten Kinostart eines Horrorfilms in den USA. Die Fortsetzung "Es: Kapitel 2" belegt den zweiten Platz. Neben den offensichtlichen Horror-Elementen ist "Es" auch ein Coming-Of-Age-Film, der Ähnlichkeiten mit der Netflix-Serie "Stranger Things" aufweist: Im Städtchen Derry sind mehrere Kinder verschwunden, eines davon war Bills (Jaeden Lieberher) kleiner Bruder Georgie. Gemeinsam mit seinen Freunden macht sich Bill in den Abwasserkanälen der Stadt auf die Suche nach Georgie. Dabei treffen die Teenager auf den Horror-Clown Pennywise (Bill Skarsgård), der sie dazu zwingt, sich ihren schlimmsten Ängsten zu stellen. 

Beide Kapitel von "Es" sind zurzeit wieder bei Netflix im Programm. 

Resident-Evil_2002_Milla-Jovovich_Sony_02 | © Sony Pictures

Resident Evil (2002)

Der erste Teil der populären Videogame-Verfilmung war ein echter Hingucker. Nicht nur weil Milla Jovovich als Alice leichtbekleidet widerliche Zombies killt, sondern auch aufgrund des damals noch ziemlich guten Plots: Im streng geheimen unterirdischen Forschungskomplex der fiesen Umbrella Corporation, dem Hive, wird der T-Virus freigesetzt, der Menschen (und auch andere Lebewesen) in hochaggressive Super-Zombies verwandelt. Alice kann sich nicht mehr daran erinnern, was passiert ist und wie sie in die Villa über dem geheimen Labor gekommen ist. Was sie aber weiß ist, dass der Virus nicht aus dem Hive entkommen darf.

Bei Netflix sind sämtliche Teile der Filmreihe sowie die gleichnamige Reboot-Serie zu sehen, die mit den Filmen nur die gemeinsame Game-Vorlage teilt. 

World-War-Z_2013_Paramount_01 | © Paramount Pictures

World War Z (2013)

Noch ein populärer Zombiefilm: Der Hollywood-Blockbuster mit Brad Pitt basiert auf einer kultigen Buchvorlage. Für Fans des Romans war die Verfilmung allerdings eher eine Enttäuschung, weil sie mit der Vorlage wenig bis gar nichts zu tun hat. Auch bei den Kritikern bekam die globale Zombie-Pandemie eher mittelmäßige Kritiken, aber über die Jahre mauserte sich der Actionfilm mit Zombies zu einem "Guilty Pleasure". 

Bram-Stokers-Dracula_1992_movie_03 | © Sony Pictures

Bram Stoker's Dracula (1992)

Gary Oldman als legendärer Fürst der Finsternis, Anthony Hopkins als sein Widersacher Van Helsing: Der rumänische Prinz Vlad Dracul begibt sich nach London, um dort die Verlobte (Winona Ryder) des englischen Rechtsanwalts Jonathan Harker (Keanu Reeves) zu seiner untoten Gefährtin zu machen. Die opulente Verfilmung von Star-Regisseur Francis Ford Coppola glänzt nicht nur durch die großartige Besetzung (vielleicht von Reeves abgesehen, der als Harker recht blass bleibt), sondern auch durch die beeindruckende Ausstattung. Eine der besten, wenn nicht sogar die beste Dracula-Verfilmung. 

The-Grudge_2020_Screen-Gems_01 | © Screen Gems

The Grudge (2020)

Der Horrorfilm ist ein Reboot des US-Remakes "Der Fluch – The Grudge" (2004) mit Sarah Michelle Gellar, das wiederum auf dem japanischen Original "Ju-On" (2000) basiert. An beide Filme kommt dieser Aufguss des Horror-Franchise nicht heran. Die Handlung spielt in derselben Welt wie das erste US-Remake, aber diesmal in einer US-Vorstadt anstatt in Tokio: Die Polizeiermittlerin Detective Muldoon (Andrea Riseborough) untersucht einen mysteriösen Mordfall in einem Haus, bei dem eine junge Mutter ihre ganze Familie ermordet hat. Als sie entdeckt, dass das Haus von einem rachsüchtigen Geist verflucht ist, schweben die alleinerziehende Mutter und ihr Sohn bereits in höchster Gefahr.

The-Conjuring_2013_film_Warner | © Warner Bros

The Conjuring: Die Heimsuchung (2013)

"Haunted House"- oder Spukhaus-Horror zeigt immer wieder eindrucksvoll auf, warum man sich als Käufer einer Immobilie unbedingt über die Historie des Kaufobjektes im Klaren sein sollte. Im Spukhaus-Thriller von "Saw"-Regisseur James Wan hätten Roger und Carolyn Perron (Ron Livingston und Lili Taylor) von Anfang an gewissenhafter recherchieren sollen. Dann wären der Familie Perron eine Reihe von traumatischen Ereignissen erspart geblieben. Denn das neue Haus wurde von einer Hexe verflucht. Nun müssen sie die Dienste von Lorraine (Vera Farmiga) und Ed Warren (Patrick Wilson) annehmen, die sich der Erforschung des Paranormalen verschrieben haben. 

Die beiden Fortsetzungen von "The Conjuring" sind zurzeit auch bei Netflix zu sehen. 

BIRD_BOX_netflix_014 | © Netflix

Bird Box – Schließe deine Augen (2018)

Bei dem Netflix-Originalfilm, der 2018 ein überraschender Streaming-Hit war, handelt es sich um einen postapokalyptischen Dämonenfilm. Denn bei dem mysteriösen Phänomen, das in "Bird Box" zum Ende der menschlichen Zivilisation führt, dürfte es sich um Dämonen handeln. Diese treiben alle Menschen bei Blickkontakt mit Tageslicht in den Selbstmord oder Wahnsinn. Zu sehen sind die Quälgeister allerdings nie. Fünf Jahre danach versucht Malorie (Sandra Bullock), sich und ihre beiden Kinder an einen angeblich geschützten Ort in Sicherheit zu bringen. Doch die Familie muss die gefährliche Reise mit verbundenen Augen antreten. Spannend und beklemmend! 

A-Quiet-Place_2018_Emily-Blunt_Paramount_01 | © Paramount Pictures

A Quiet Place (2018)

Im gleichen Jahr wie "Bird Box" wurde die Welt im Kino auch von riesigen Alien-Fledermäuse überrannt, was hier zu einem ähnlichen Setting führt. In diesem Fall müssen die Überlebenden aber nicht auf ihre Sehkraft verzichten, vielmehr sind die Aliens blind – verfügen aber über ein sehr sensibles Gehör: Wer überleben will, muss dies möglichst lautlos tun oder es droht eine Alien-Attacke. Lee (John Krasinski) und Evelyn Abbott (Emily Blunt) haben sich mit ihrem Sohn Marcus und der Tochter Regan auf eine Farm zurückgezogen, wo sie versuchen in völliger Lautlosigkeit zu leben. Der Sci-Fi-Horrorfilm war 2018 ein Überraschungserfolg im Kino und bekam wohl nicht zuletzt deshalb eine – eher verzichtbare – Fortsetzung mit "A Quiet Place 2" (zurzeit ebenfalls bei Netflix im Programm).