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Lucifer Moringstar (Tom Ellis) hat nicht nur einen klingenden Vornamen: Er ist tatsächlich der leibhaftige Teufel, Satan, Mephistopeles oder wie auch immer. Der Höllenfürst hat einen massiven Vaterkomplex und will seinen Job in der Hölle nicht mehr machen. Deshalb hat er sich in der Stadt der Engel als Nachtclub-Besitzer niedergelassen. In der großartigen Pilotfolge entwickelt er jedoch ein emotionales Nahverhältnis zur LAPD-Ermittlerin Chloe Decker (Lauren German). Aus Interesse an ihr, beginnt er ihr bei der Aufklärung von Mordfällen zu helfen. Dabei kommen ihm seine diabolischen Fähigkeiten zugute. Außerdem ist es ja auch sein angestammtes Business, Sünder zu bestrafen.
"Lucifer" startet mit einer großartigen Pilotfolge aus der Feder von Tom Kapinos ("Californication"). Aber leider wissen die Regisseure und Autoren danach nicht, was sie mit dem gelieferten Material anfangen sollen. Bei kaum einer Serie fällt das anfänglich hohe Niveau so rasch wie bei "Lucifer". Schon am Ende der ersten Staffel ist die Luft raus und wir sind bei einem melodramatischen Seifenopern-Krimi angekommen, in dem ein wöchentlicher Kriminalfall gelöst wird. Davon abgesehen geht es auch darum, ob Lucifer und Chloe endlich zusammenkommen.
Vom Sarkasmus und dem smarten Humor der Pilotfolge ist bald nichts mehr übrig. Mit der gleichnamigen Comic-Vorlage hat die TV-Serie ohnedies wenig zu tun. Trotzdem hat die seichte Serie ihr Publikum gefunden: Nachdem der US-Sender Fox die Serie einstellen wollte, übernahm Netflix.
Regie:
McG
Besetzung:
Samara Weaving, Judah Lewis, Robbie Amell
Trailer