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Diese Action-Highlights geben bis zum spektakulären Showdown ein halsbrecherisches Tempo vor.
Bei wirklich guten Actionfilmen geht von Anfang an die Post ab. Die Handlung muss geradlinig und nicht zu ausgefeilt sein. Holprige Plots werden durch atemberaubendes Tempo im wahrsten Sinne des Wortes überfahren. Halsbrecherische Verfolgungsjagden gehören nämlich ebenso zum Standard-Repertoire eines anständigen Actionfilms wie spektakuläre Kampf- und Stunt-Szenen. Gewalt lässt sich dabei nicht vermeiden, muss aber nicht immer bis zum Splatter getrieben werden. Last but not least: Zum Actionfilm gehören natürlich auch knallharte Helden & Heldinnen und verachtenswerte Schurken & Schurkinnen, die aufeinander krachen und für das Wesentliche sorgen: ACTION!
Das sind zurzeit die besten Actionfilme im Programm von Netflix:
Plane
(2023)
Action-Thriller mit Gerard Butler und Mike Colter rund um einen Flugzeug-Absturz auf einer von Rebellen kontrollierten Insel: Bei einem Flug durch ein Unwetter wird das Flugzeug unter Kapitän Brodie Torrance (Gerard Butler) von einem Blitz getroffen. Der Pilot schafft eine meisterhafte Notlandung des Linienflugzeuges auf einer abgelegenen Insel der Philippinen. Doch bald müssen Torrance und seine wenigen Passagiere feststellen, dass es hier nicht sicher ist. Denn die Insel wird von mörderischen Rebellen kontrolliert, die nur Lösegeld für die Ausländer kassieren wollen. Torrance und der Mörder Louise Gaspare (Mike Colter), der eigentlich zur Überführung ins Gefängnis an Bord war, müssen kooperieren, um nicht in die Hände der Rebellen zu fallen.
Polar
(2019)
Perfekt in Szene gesetzte Action mit B-Movie-Charme und krassen Splatter-Einlagen: Duncan Vizla (Mads Mikkelsen) ist unter dem Decknamen "Black Kaiser" einer der besten Auftragskiller der Welt. Doch er feiert demnächst seinen 50. Geburtstag. Dieses für seine Branche stattliche Alter garantiert ihm laut Vertrag seiner Killer-Organisation den wohlverdienten Ruhestand und eine Bonuszahlung in Millionenhöhe.
Bisher hat noch niemand dieses Alter erreicht – und so soll es auch bleiben! Sein Chef will das Geld nicht rausrücken und setzt daher eine Gruppe jüngerer Nachwuchskiller auf den alten Fuchs an. Damit geht der menschenscheue Profikiller im Sinne seiner Branche recht professionell um. Aber als seine freundliche Nachbarin Camille (Vanessa Hudgens) in die Sache hineingezogen wird, sieht Vizla rot.
Kill Bill: Vol. 1 & 2
(2003)
Das Rache-Epos von Meisterregisseur Quentin Tarantino startet als ein einziger Film mit dem Title "Kill Bill: The Whole Bloody Affair" im April in den heimischen Kinos. Die zweiteilige Version des Kultfilms ist zurzeit bei Netflix zu sehen.
Die blutige Hommage an das asiatische Action-Kino ("Eastern" und "Martial Arts"), das wiederum stark vom US-amerikanischen Western geprägt ist, dreht sich um den Rachefeldzug der Auftragskillerin Beatrix Kiddo (Uma Thurman) – im Film meist als "Die Braut" bezeichnet – gegen ihren ehemaligen Mentor und Liebhaber Bill (David Carradine). Ein kultiges Revenge Movie wie eine Achterbahnfahrt!
Copshop
(2021)
Sehr solides Action-Kammerspiel in einer Polizeistation: Gerard Butler spielt den – trotz seines moralisch nicht ganz einwandfreien Jobs irgendwie sympathischen – Auftragskiller Bob. Hingegen ist seine Zielperson alles andere als nett. Hinter Teddy Murretto (Frank Grillo) ist eine ganze Horde von Profikillern her. Um eine Atempause zu bekommen, lässt er sich von der jungen Polizistin Valerie Young (Alexis Louder) in eine Zelle sperren. Was folgt, ist ein wirklich mieser Arbeitstag für die ambitionierte Valerie und ihre Kollegen im örtlichen Polizeirevier.
Kate
(2021)
Solider und geradliniger Action-Plot, perfekte Laufzeit von 106 Minuten, gute Besetzung, Hammer-Action, spektakulärer und dramatischer Showdown: Was will man als Action-Fan mehr. Mary Elizabeth Winstead, bekannt als die legendäre Ramona Flowers aus "Scott Pilgrim", und ihr Teenie-Sidekick Miku Martineau liefern ein atemberaubendes All-Female-Action-Spektakel ab. Wer hier über Vorhersehbarkeit mosert, sollte Genrefilme generell meiden. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Action-Fans!
Jolt
(2021)
Lindy (Kate Beckinsale) neigt wegen alltäglichen Kleinigkeiten zu exzessiven Gewaltausbrüchen. Wer sie nervt, riskiert sein Leben. Ihre Wutanfälle konnten weder von Therapeuten noch vom Militär entschärft oder kanalisiert werden. Nur mit einer Elektroschock-Weste hält sie sich selbst einigermaßen unter Kontrolle. Als sie sich eines Tages bei einem Date völlig unerwartet in Justin (Jai Courtney) verliebt, kommt Hoffnung auf eine gewaltfreie Zukunft auf. Doch nach wenigen Tagen wird Justin ermordet. Gegen den Widerstand der ermittelnden Polizisten macht sie sich auf eine gewalttätige Suche nach dem Mörder. "Jolt" ist alles andere als originell, aber solide und unterhaltsam umgesetzt.
The Gentlemen
(2019)
Coole Gangster-Komödie von Guy Ritchie rund um Matthew McConaughey als Marihuana-King Mickey Pearson, der sein Imperium verkaufen will: Der US-Amerikaner hat sich in Großbritannien ein beachtliches Marihuana-Imperium aufgebaut, das er angesichts der bevorstehenden Legalisierung der Droge an den Milliardär Matthew Berger (Jeremy Strong) verkaufen will. Doch in der Unterwelt wird dies als Schwäche interpretiert. Um den Deal unter Dach und Fach zu bringen, ist daher eindringliches Krisen-Management von Mickey und seiner rechten Hand Raymond (Charlie Hunnam) gefordert.
Nach Filmen wie "Sherlock Holmes" (2009), "Codename U.N.C.L.E." (2015), "King Arthur" (2017) und "Aladdin" (2019) kehrte Guy Ritchie mit "The Gentlemen" endlich wieder zum Gangsterfilm zurück. Tatsächlich kann "The Gentlemen" seinen frühen Kultfilmen durchaus das Wasser reichen.
Baby Driver
(2017)
Turbulentes Action-Spektakel von Writer/Director Edgar Wright ("Scott Pilgrim", "Shaun of the Dead", "Hot Fuzz") mit Kultpotenzial: Der an Tinnitus leidende Miles (Ansel Elgort), von allen nur "Baby" genannt, hat zwei große Leidenschaften: Musik und Autofahren. Bei den Raubüberfällen des Gangsterbosses Doc (Kevin Spacey) ist der begnadete Fluchtwagen-Fahrer der entscheidende Joker. Als Baby sich in die Kellnerin Debora (Lily James) verliebt, will er sein kriminelles Leben hinter sich lassen. Doch einen Job muss er noch übernehmen. Mit dabei sind der streitsüchtige Bats (Jamie Foxx) und das Gangster-Pärchen Buddy (Jon Hamm) und Darling (Eliza Gonzalez).
Was folgt, ist ein rasantes Action-Heist-Movie mit einem großartig auf die Handlung abgestimmten Soundtrack.
Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel
(1986)
Flieger-Epos und Action-Kultfilm der 80er-Jahre mit Tom Cruise als draufgängerischer Kampfpilot in einer Elite-Flugschule der US Navy: Pete "Maverick" Mitchell (Cruise) und sein bester Freund und Co-Pilot Nick "Goose" Bradshaw (Anthony Edwards) gehören zu den besten Kampfpiloten. Doch als die beiden Draufgänger bei "Top Gun", der Elite-Pilotenschule der US Navy, aufgenommen werden, müssen sie nicht nur ihr Können als Piloten unter Beweis stellen, sondern auch Charakterstärke zeigen. Der ebenso talentierte wie selbstbewusste Pilot Tom "Iceman" Kazanski (Val Kilmer) wird bald Mavericks Rivale. Durch seine riskanten Manöver gerät der Hitzkopf bald in die Kritik, beeindruckt aber auch die Ausbildnerin Charlie Blackwood (Kelly McGillis). Doch Maverick scheint nichts im Leben wirklich ernst zu nehmen.
Dank der eindrucksvollen Luftkampf-Szenen, der vibrierenden 80er-Jahre-Atmosphäre, dem unvergesslichem Soundtack ("Take My Breath Away", "Danger Zone") und der ebenso romantischen wie traurigen Geschichte ist "Top Gun" zu einem zeitlosen Action-Klassiker geworden, der mit "Top Gun: Maverick" sogar eine späte und unerwartet gute Fortsetzung im Jahr 2022 bekommen hat.
The Commuter
(2018)
Rasanter Mystery- & Action-Thriller mit Liam Neeson: Im Zug am Weg von Manhattan nach Hause in die Vorstadt wird der langjährige Versicherungsmakler Michael MacCauley (Neeson) von einer mysteriösen Frau angesprochen. Noch bevor der Zug in der Endstation ankommt, soll der ehemalige Polizist eine unbekannte Person im Zug ausfindig machen. Dafür bietet ihm die Frau 100.000 Dollar. Bald stellt sich aber heraus, dass er keine Wahl hat. Wenn er sich weigert, sind nicht nur alle Passagiere im Zug, sondern auch seine Familie in Lebensgefahr. MacCauley bleibt eine Stunde, um einen Ausweg zu finden.
Bullet Train
(2022)
In dieser Auftragskiller-Komödie von Action-Regisseur David Leitch ("Deadpool 2", "Atomic Blonde", "John Wick") ist Brad Pitt als Killer mit dem Decknamen Ladybug vom Pech verfolgt. Er hat einen einfachen Auftrag: Im Hochgeschwindigkeitszug von Tokio nach Kyoto soll er einen Geldkoffer an sich bringen. Koste es was es wolle. Wie sich herausstellt, kostet es vielen das Leben – denn auf den Koffer sind auch andere Profi-Killer angesetzt. Mit der banal-genialen Story und der großartigen Action-Inszenierung von Leitch wäre der Film vor 20 Jahren in Windeseile zum Kultfilm avanciert. Heute ist es höchst solide, aber wenig originelle Action-Unterhaltung, die an Guy-Ritchie-Filme wie "Bube Dame König Gras" und "Snatch" erinnert.
Rebel Ridge
(2024)
Bemerkenswert unblutiger Action-Thriller von "Green Room"-Regisseur Jeremy Saulnier, dessen Story an den ersten Rambo-Film erinnert: Auf dem Weg zum Gericht der ländlichen Kleinstadt Shelby Springs, um dort die Kaution für seinen verhafteten Cousin zu hinterlegen, wird der ehemalige Marine Terry Richmond (Aaron Pierre) von zwei lokalen Polizisten angehalten. Unter einem Vorwand wird das Geld für die Kaution beschlagnahmt. Der Versuch die beachtliche Summe wieder zu bekommen, scheitert am korrupten Polizeichef Sandy Burnne (Don Johnson). In der Stadt ist nur die Gerichtsgehilfin Summer McBride (AnnaSophia Robb) bereit, Terry zu helfen. Als sie auf ähnliche Fälle in der Kleinstadt stößt, gerät auch Summer ins Visier von Burnne und der durch und durch korrupten Polizei von Shelby Springs.
Project Power
(2020)
Auf den Straßen von New Orleans kursieren Gerüchte um eine geheimnisvolle Pille, die angeblich Superkräfte verleihen soll. Der Haken ist allerdings, dass die Wirkung immer anders ist und man die tatsächlichen Superkräfte erst kennt, wenn man sie genommen hat. Während einige unverwundbar werden, sich unsichtbar machen können oder extrem stark werden, zeigt sich bei anderen mitunter eine tödliche Wirkung. Der Polizist Frank (Joseph Gordon-Levitt) arbeitet mit der jungen Dealerin Robin (Dominique Fishback) zusammen, um an die Hintermänner heranzukommen. Doch dann taucht plötzlich der kompromisslose Ex-Soldat Art (Jamie Foxx) auf und schnappt sich Robin. Er hat auch die Hintermänner im Visier, geht an die Sache aber ein wenig direkter und viel brutaler heran.
The Woman King
(2022)
"Braveheart" mit schwarzen Frauen – so hat "The Hollywood Reporter" das fiktive Action-Historiendrama auf den Punkt gebracht: Die Handlung spielt im Jahr 1823 im westafrikanischen Königreich Dahomey (im heutigen Benin). Der junge König steuert auf einen Krieg mit dem aggressiven Nachbar-Königreich der Oyo zu. Mit den Agojie verfügt er über eine sehr schlagkräftige Elite-Einheit, die ausschließlich aus Kriegerinnen besteht. Ihre Anführerin Nanisca (Viola Davis) ist zudem eine weise Beraterin des Königs. Sie will ihn dazu bewegen aus dem Sklavenhandel mit den Europäern und Amerikanern auszusteigen, der das Königreich reich gemacht hat. Gleichzeitig wird mit der 19-jährigen Nawi (Thuso Mbedu) eine Agojie-Rekrutin aufgenommen, die Nanisca an ihre Vergangenheit erinnert.
"The Woman King" bietet auf mehreren Ebenen spannende Unterhaltung: gute Besetzung und Charaktere, großartige Kulissen, eine fesselnde afrikanische als auch feministische Perspektive und dazu auch noch Action mit guten Kampfszenen.
The Night Comes For Us (2018)
Ultrabrutale Martial-Arts-Action aus Indonesien, die an den Action-Kultfilm "The Raid 2" erinnert: Ito (Joe Taslim) ist einer von sechs Elite-Vollstrecker der südostasiatischen Mafia. Als er sich bei einem Auftrag gegen die Triade stellt, um ein kleines Mädchen zu retten, wird er zum Freiwild erklärt. Ito taucht bei seinen ehemaligen Freunden in Jakarta unter. Doch sein bester Freund Arian (Iko Uwais), der inzwischen Karriere gemacht hat, wird auf ihn angesetzt. Es beginnt eine blutige Jagd durch die Unterwelt von Jakarta, die sich in eindrucksvollen Bildern zu einem fulminantem Martial-Arts-Showdown steigert. Bis dahin gibt es jeden Menge Knochenbrüche – ein Freudenfest für Splatter- und Martial-Arts-Fans!
Triple Frontier
(2019)
Geldgier wird fünf ehemaligen "Special Forces"-Soldaten zum Verhängnis: Santiago „Pope“ Garcia (Oscar Isaac) trommelt seine ehemaligen Kumpels Tom "Redfly" Davis (Ben Affleck), Will "Ironhead" Miller (Charlie Hunnam), Francisco "Catfish" Morales (Pedro Pascal) und Ben (Garrett Hedlund) zusammen, um einen südamerikanischen Drogenboss um 75 Millionen Dollar zu erleichtern. Nach ihrer gemeinsamen Zeit in der US-Armee waren sie alle mäßig erfolgreich. Mit ihren militärischen Skills wollen sie sich nun den wohlverdienten Ruhestand sichern. Doch als die Kumpels viel mehr Geld vorfinden als erwartet, packt sie die Gier. Sie weichen vom Plan ab. Keine gute Idee!
Resident Evil
(2002)
Die elegante Coolness, mit der Milla Jovovich in der "Resident Evil"-Filmreihe Zombies killt, hat schon was. Wirklich gut war zwar eigentlich nur der erste Teil, aber die fünf Sequels haben gewisse "Guilty Pleasure"-Qualitäten. Netflix hat zurzeit die gesamte Filmreihe im Programm sowie die gleichnamige Reboot-Serie, die mit den Filmen aber nur die gemeinsame Game-Vorlage teilt.
The Old Guard
(2020)
Action-Mix aus Superhelden-, Agenten-, Gangster- und Soldatenfilm: Die unsterbliche Söldnertruppe "The Old Guard" kämpft schon seit Jahrhunderten im Verborgenen dafür, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ihre Anführerin ist die Kriegerin Andromache (Charlize Theron), kurz Andy. Sie ist die älteste Supersöldnerin und hat schon im alten Griechenland gelebt. Doch unsterblich heißt nicht unbesiegbar.
Von einem gierigen Pharmakonzern, der aus ihrer Unsterblichkeit eine Formel machen will, werden sie in eine Falle gelockt. Aus Jägern werden Gejagte. Das kommt Andy gerade ziemlich ungelegen, denn erstmals seit 200 Jahren ist mit der US-Soldatin Nile (Kiki Layne) eine neue Unsterbliche aufgetaucht.
The Batman
(2022)
Reboot des düsteren DC-Superhelden als stimmiger Neo-Noir-Crime-Thriller von Regisseur Matt Reeves mit Robert Pattinson in der Hauptrolle: Der mysteriöse Batman setzt seit zwei Jahren die Unterwelt von Gotham City mit brutaler Gewalt in Angst und Schrecken. Er macht Jagd auf Verbrecher, droht ihnen mit Rache für ihre Taten. Doch als ein mysteriöser Serienmörder namens Riddler (Paul Dano) auftaucht, der seine Opfer mit Botschaften für Batman spickt, ist smarte Detektivarbeit statt roher Gewalt gefragt.
Reeves adaptiert die Fincher-Filme (und andere Neo-Noir-Vorbilder) für seinen Superhelden-Film ähnlich beeindruckend wie Todd Phillips bei "Joker". Leider setzt er den Fokus zu sehr auf das Visuelle Design und vergisst dabei, den Charakteren eine ähnliche Tiefe zu geben, wie sie bei "The Dark Knight" und "Joker" durchaus vorhanden war. Das hätte bei einer Spieldauer von 176 Minuten nicht sein müssen. Trotzdem ist "The Batman" ein – vor allem visuell – beeindruckendes Superhelden-Spektakel, das sich erfrischend von den immer generischer wirkenden Marvel-Blockbustern abhebt.
Suicide Squad
(2016)
Amanda Waller (Viola Davis) rekrutiert im Auftrag der US-Regierung eine streng geheime Einsatztruppe aus den extrem gefährlichen Insassen des Belle-Reve-Gefängnis für Superschurken. Die erste Mission der inoffiziell als "Suicide Squad" bezeichneten Truppe führt sie nach Midway City, das von einem offenbar unbesiegbaren Dämonen-Gott eingenommen wurde. Unter der Führung von Rick Flag (Joel Kinnaman), seiner Freundin Dr. June Moone (Cara Delevingne) und der Superheldin Katana (Karen Fukuhara) begibt sich das Team in die Höhle des Löwen. Flags Team besteht aus Deadshot (Will Smith), Captain Boomerang (Jai Courtney), Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje), El Diablo (Jay Hernandez) und Harley Quinn (Margot Robbie), der Freundin des Jokers (Jared Leto).
"Suicide Squad" startet stark, lässt aber dann zum Finale hin leider auch stark nach. Angeblich ist der Film in eine "Development Hell" geraten, weshalb sich zu viele Autoren am Drehbuch versucht haben. Nach einem großartigen Start flacht der Film ab und ein Plot Hole nach dem anderen tut sich auf.
Trotzdem ist die schrille Action-Komödie von Writer/Director David Ayer insgesamt ein unterschätztes Abenteuer aus der Welt der DC-Superhelden. Der Auftakt des Films mit Harley Quinn und Deadshot ist legendär und auch die restlichen DC-Charaktere können sich sehen lassen. Robbie ist die perfekte Besetzung für Harley Quinn, die in zwei weiteren DC-Filmen nie wieder so "badass" war wie in diesem Film. Auch Letos Joker war nicht so schlecht, wie sein Ruf.