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Nach dem Tod ihrer entfremdeten Mutter fühlt sich Annie Graham (Toni Collette) irgendwie schuldig, weil sie ihre Kinder Peter und Charlie vor der Großmutter fern gehalten hat. In einer Selbsthilfegruppe spricht sie darüber, dass Persönlichkeitsstörungen und Depression in ihrer Familie verbreitet waren. Als Annies 13-jährige Tochter Charlie bei einem schrecklichen Unfall stirbt, gerät Annies Welt vollkommen aus den Fugen. Immer mehr kommt sie zu der Überzeugung, dass ihre Familie von einem düsteren und unausweichlichen Schicksal verfolgt wird.
"Hereditary" ist das Spielfilm-Debüt von Writer/Director Ari Aster, der nach "Midsommar" (2019) und "Beau Is Afraid" (2023) bereits als Regie-Shooting-Star im Horror-Genre gilt. Viele Kritiker und Regie-Kollegen haben den Film als einen der besten Horrorfilme aller Zeiten gelobt. Der extrem beklemmende Paranoia-Thriller besticht durch die eindrucksvolle Schauspiel-Leistung von Toni Collette. Der Horror-Schocker setzt aber nicht auf billige Jump Scares, sondern vielmehr auf intensive Charakterstudien. Dämonen und Besessenheit dienen als Metapher für psychische Erkrankungen und schwere Traumata.
Fans von düsteren Psycho-Thrillern kommen hier voll auf ihre Kosten. Doch die sehr verstörende Atmosphäre und die erschreckend realistischen Darstellungen sind nichts für schwache Nerven.
Regie:
McG
Besetzung:
Samara Weaving, Judah Lewis, Robbie Amell


Trailer
