Die 20 besten Actionfilme zurzeit bei Netflix | © Netflix

Die 20 besten Actionfilme zurzeit bei Netflix

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Diese Action-Highlights geben bis zum spektakulären Showdown ein halsbrecherisches Tempo vor.

Bei wirklich guten Actionfilmen geht von Anfang an die Post ab. Die Handlung muss geradlinig und nicht zu ausgefeilt sein. Holprige Plots werden durch atemberaubendes Tempo im wahrsten Sinne des Wortes überfahren. Halsbrecherische Verfolgungsjagden gehören nämlich ebenso zum Standard-Repertoire eines anständigen Actionfilms wie spektakuläre Kampf- und Stunt-Szenen. Gewalt lässt sich dabei nicht vermeiden, muss aber nicht immer bis zum Splatter getrieben werden. Last but not least: Zum Actionfilm gehören natürlich auch knallharte Helden & Heldinnen und verachtenswerte Schurken & Schurkinnen, die aufeinander krachen und für das Wesentliche sorgen: ACTION!

Das sind zurzeit die besten Actionfilme im Programm von Netflix: 

John-Wick_2014_movie_Keanu-Reeves_Lionsgate | © Lionsgate

John Wick (2014)

Das Rache-Epos rund um den berüchtigten und in seiner Zunft allseits bekannten Auftragskiller hat sich binnen kürzester Zeit zum Action-Kultfilm gemausert. Keanu Reeves spielt den Profikiller im Ruhestand mit lethargischer Ruhe. Seit dem Tod seiner geliebten Frau hat John Wick sein blutiges Business an den Nagel gehängt. Doch als der verzogene Spross eines Mafia-Paten seinen Welpen tötet, sieht Wick rot. Der Hund war alles, was ihm von seiner Frau noch geblieben war. Er beginnt einen Rachefeldzug, der immer mehr eskaliert und in zwei weiteren Filmen zu einem fulminanten Kreuzzug gegen die globale Killer-Gilde anwächst. Der vierte Teil soll im Frühjahr 2023 ins Kino kommen. Alle bisherigen Filme sind zurzeit bei Netflix im Programm. 

Polar_Unit_01157_Netflix | © Netflix

Polar (2019)

Duncan Vizla (Mads Mikkelsen) ist unter dem Decknamen "Black Kaiser" einer der besten Auftragskiller der Welt. Doch er feiert demnächst seinen 50. Geburtstag. Dieses für seine Branche stattliche Alter garantiert ihm laut Vertrag seiner Killer-Organisation eine Bonuszahlung in Millionenhöhe. Bisher hat noch niemand dieses Alter erreicht – und so soll es auch bleiben! Sein Chef will das Geld nicht rausrücken und setzt daher eine Gruppe jüngerer Nachwuchskiller auf den alten Fuchs an. Damit geht der menschenscheue Profikiller im Sinne seiner Branche recht professionell um. Aber als seine freundliche Nachbarin Camille (Vanessa Hudgens) in die Sache hineingezogen wird, sieht Vizla rot. Großartiger Actionfilm mit B-Movie-Flair im Stil der 80er-Jahre und ein paar krassen Splatter-Einlagen. 

Colombiana_Zoe-Saldana_film_TF1 | © TF1

Colombiana (2011)

Im zarten Alter von neun Jahren muss Cataleya Restrepo (Zoë Saldaña) die Ermordung ihrer Eltern durch den Mafiaboss Don Luis mitansehen. Sie entkommt dem Massaker in Bogota und flieht nach Chicago zu ihrem Onkel Emilio, der dort ebenfalls ein Gangsterboss ist. Auf ihren Wunsch hin bildet er die kleine Cataleya zur Profikillerin aus. 15 Jahre später nimmt das Rachedrama seinen Lauf. Kein Wunder, dass die Story an "Nikita" (1990) von Luc Besson erinnert, denn Besson ist für das Drehbuch verantwortlich. 

Copshop_2021-film_Sculptor-Media_02 | © Sculptor Media

Copshop (2021)

Sehr solides Action-Kammerspiel in einer Polizeistation: Gerard Butler spielt den – trotz seines moralisch nicht ganz einwandfreien Jobs irgendwie sympathischen – Auftragskiller Bob. Hingegen ist seine Zielperson alles andere als nett. Hinter Teddy Murretto (Frank Grillo) ist eine ganze Horde von Profikillern her. Um eine Atempause zu bekommen, lässt er sich von der jungen Polizistin Valerie Young (Alexis Louder) in eine Zelle sperren. Was folgt, ist ein wirklich mieser Arbeitstag für die ambitionierte Valerie und ihre Kollegen im örtlichen Polizeirevier. 

Proud-Mary_Sony-2018 | © Sony Pictures

Proud Mary (2019)

Actionfilm mit B-Movie-Flair: Taraji P. Henson, bekannt aus der großartigen Serie "Empire" (zu sehen bei Disney+), ist die knallharte, aber nicht eiskalte Auftragskillerin Mary. Als sie einen Jungen von der Straße bei sich aufnimmt, bringt sie das in Konflikt mit der Bostoner Mafiafamilie, für die sie seit Jahren arbeitet. Simpler Action-Plot mit spektakulärer Umsetzung, die an alte B-Movie-Klassiker erinnert. 

Bube-Dame-König-Gras_1998_PolyGram_01 | © PolyGram

Bube Dame König Gras (1998)

"Lock, Stock & Two Smoking Barrels", so der Originaltitel, machte Guy Ritchie im Jahr 1998 auf einen Schlag zum britischen Quentin Tarantino und Jason Statham zum Action-Star: Nach einer getürkten Poker-Runde stehen die vier Freunde Tom (Jason Flemyng), Soap (Dexter Fletcher), Eddie (Nick Moran) und Bacon (Statham) bei einem Mafiaboss mit 500.000 Pfund in der Kreide. Innerhalb einer Woche müssen sie das Geld beschaffen, wenn sich die Schulden nicht negativ auf ihren Gesundheitszustand auswirken sollen. Als die Freunde von einem Marihuana-Deal erfahren, hecken sie einen Plan aus, um den Dealern die Drogen abzunehmen und damit ihre Schulden zu begleichen. Was folgt, ist eine turbulente Verkettung unglücklicher Ereignisse, die man gesehen haben muss. 

The-Gentlemen_2020_Matthew-McConaughey | © Miramax

The Gentlemen (2019)

Gleich noch ein Film von Guy Ritchie: Mit "The Gentlemen" schließt Guy Ritchie nach Filmen wie "Sherlock Holmes" (2009), "Codename U.N.C.L.E." (2015), "King Arthur" (2017) und "Aladdin" (2019) endlich wieder an seine kultigen Gangsterfilme an. Matthew McConaughey spielt den Gangster Mickey Pearson. Der US-Amerikaner hat sich in Großbritannien ein beachtliches Marihuana-Imperium aufgebaut, das er angesichts der bevorstehenden Legalisierung der Droge an den Milliardär Matthew Berger (Jeremy Strong) verkaufen will. Doch in der Unterwelt wird dies als Schwäche interpretiert. Um den Deal unter Dach und Fach zu bringen, ist daher eindringliches Krisen-Management von Mickey und seiner rechten Hand Raymond (Charlie Hunnam) gefordert. 

Baby-Driver_2017_Sony_02 | © Sony Pictures

Baby Driver (2017)

Turbulentes Action-Spektakel von Writer/Director Edgar Wright ("Scott Pilgrim", "Shaun of the Dead", "Hot Fuzz") mit Kultpotenzial: Der an Tinnitus leidende Miles (Ansel Elgort), von allem nur "Baby" genannt, hat zwei große Leidenschaften: Musik und Autofahren. Bei den Raubüberfällen des Gangsterbosses Doc (Kevin Spacey) ist der begnadete Fluchtwagen-Fahrer der entscheidende Joker. Als Baby sich in die Kellnerin Debora (Lily James) verliebt, will er sein kriminelles Leben hinter sich lassen. Doch einen Job muss er noch übernehmen. Mit dabei sind der streitsüchtige Bats (Jamie Foxx) und das Gangster-Pärchen Buddy (Jon Hamm) und Darling (Eliza Gonzalez). Was folgt, ist ein rasantes Action-Heist-Movie mit einem großartig auf die Handlung abgestimmten Soundtrack. 

The-Transporter_2002_EuropaCorp_01 | © EuropaCorp

The Transporter (2002)

Rasante Verfolgungsjagden stehen auch bei diesem Action-Klassiker im Mittelpunkt: Der ehemalige Elite-Soldat Frank Martin (Jason Statham) betreibt einen sehr exklusiven Botendienst für kriminelle Kunden, die einen sichern und diskreten Transport benötigen. Über den Inhalt der Pakete, die er befördert, will er nichts wissen. Bei seinen Aufträgen überlässt er nichts dem Zufall. Sein neuer Auftrag läuft allerdings nicht ganz nach Plan. Zuerst entdeckt er, dass sein Paket diesmal eine junge Frau ist. Dennoch bleibt Frank mit stoischer Ruhe auf seine Mission fokussiert. Als ihn auch noch seine Auftraggeber aus dem Verkehr ziehen wollen, ist aber Schluss mit lustig. 

Homefront_2013_Millenium-Films_01 | © Millenium Films

Homefront (2013)

Jason Statham ist auch in diesem Action-Thriller die Ruhe in Person – bis seine kleine Tochter bedroht wird: Der ehemalige Undercover-Agenten Phil Broker (Statham) hat einen Drogenboss hinter Gitter gebracht. Mit neuer Identität taucht er nach dem Tod seiner Frau mit seiner kleinen Tochter Maddy in einer Kleinstadt unter. Dort will er alles, nur nicht auffallen. Doch in der Schule wird Maddy vom Neffen des örtlichen Drogendealers "Gator" (James Franco) gemobbt und bedrängt. Phil will die Sache friedlich regeln, aber der durchgeknallte Gator sieht das anders. Er beginnt in Phils Angelegenheiten herumzuschnüffeln – und so nehmen die Dinge ihren gewalttätigen Lauf.

"Homefront" fühlt sich wie eine Zeitreise in die 80er-Jahre an, dem goldenen Zeitalter des geradlinigen 100-Minuten-Actionfilms. Kein Wunder, denn das Drehbuch stammt von niemand geringerem als Sylvester Stallone. Für Fans von Jason Statham hat Netflix zurzeit auch die Filme "Parker", "Mechanic Resurrection", "Safe", "War" und "Meg" im Programm. 

Lock-up_1989_Carolco-Pictures_Stallone_01 | © Carolco Pictures

Lock Up – Überleben ist alles (1989)

Apropos Sylvester Stallone und 80er-Jahre: In diesem Gefängnisfilm spielt Stallone den Gefängnisinsassen Frank Leone, der wegen eines kleinen Verbrechens einsitzt. Wenige Monate vor seiner Entlassung wird er plötzlich in ein Hochsicherheitsgefängnis unter der Leitung von Direktor Drumgoole (Donald Sutherland) verlegt. Der Direktor hat mit Frank noch eine Rechnung offen. Er schikaniert und provoziert Frank solange, bis er die Beherrschung verliert. Nun bliebt Frank nur noch ein Ausweg: Er muss beweisen, dass der korrupte Drumgoole ein fieses Spiel mit ihm treibt. Ein echtes Guilty Pleasure für Fans von 80er-Jahre-Actionfilmen. 

The-Night-Comes-For-Us_2018_film_Netflix_2 | © Netflix

The Night Comes For Us (2018)

Ultrabrutale Martial-Arts-Action aus Indonesien, die an den Action-Kultfilm "The Raid 2" erinnert: Ito (Joe Taslim) ist einer von sechs Elite-Vollstrecker der südostasiatischen Mafia. Als er sich bei einem Auftrag gegen die Triade stellt, um ein kleines Mädchen zu retten, wird er zum Freiwild erklärt. Ito taucht bei seinen ehemaligen Freunden in Jakarta unter. Doch sein bester Freund Arian (Iko Uwais), der inzwischen Karriere gemacht hat, wird auf ihn angesetzt. Es beginnt eine blutige Jagd durch die Unterwelt von Jakarta, die sich in eindrucksvollen Bildern zu einem fulminantem Martial-Arts-Showdown steigert. Bis dahin gibt es jeden Menge Knochenbrüche – ein Freudenfest für Splatter- und Martial-Arts-Fans! 

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The Gray Man (2022)

Solider Agentenfilm mit Ryan Gosling und Chris Evans: Gosling spielt den CIA-Agenten Sierra 6 – die 007 war schon vergeben, wie er selber sagt. Evans mimt den sadistischen Bösewicht Llyod Hansen, der ihn killen soll. Denn als Six in den Besitz von Beweismaterial kommt, das seinem jungen CIA-Vorgesetzten illegale Machenschaften nachweist, steht er ganz oben auf der Abschussliste. Um Six aus seinem Versteck zu locken, schnappt sich der durchgeknallte Lloyd die Nichte seines Mentors. Das spornt den Superagenten allerdings nur zu adrenalingeladenen Meisterleistungen an. Um Six zu schnappen, schreckt Lloyd vor Kollateralschäden nicht zurück. Bei einer spektakulären Verfolgungsjagd wird beispielsweise ganz Prag in Schutt und Asche gelegt. Mit dabei auch die wunderbare Ana de Armas als tatkräftige Unterstützung auf der Seite der Guten. "The Gray Man" fühlt sich wie ein "James Bond"-Spektakel aus alten Tagen an, die weniger düster, dafür aber selbstironischer und mit schrulligen Schurken bevölkert waren. 

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The Old Guard (2020)

Die unsterbliche Söldnertruppe "The Old Guard" kämpft schon seit Jahrhunderten im Verborgenen dafür, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ihre Anführerin ist die Kriegerin Andromache (Charlize Theron), kurz Andy. Sie ist die älteste Supersöldnerin und hat schon im alten Griechenland gelebt. Doch unsterblich heißt nicht unbesiegbar. Von einem gierigen Pharmakonzern, der aus ihrer Unsterblichkeit eine Formel machen will, werden sie in eine Falle gelockt. Nun werden die Jäger zu Gejagten. Das kommt Andy gerade ziemlich ungelegen, denn erstmals seit 200 Jahren ist mit der US-Soldatin Nile (Kiki Layne) eine neue Unsterbliche aufgetaucht. "The Old Guard" verknüpft gekonnt den Superheldenfilm mit Elementen des Agenten-, Gangster- und Soldatenfilms. 

The-Dark-Knight_Batman_film_2008_Warner_03 | © Warner Bros

The Dark Knight (2008)

Bleiben wir gleich bei Superhelden: Der zweite Batman-Film von Meisterregisseur Christopher Nolan ist ein wahres Action-Feuerwerk. Der "dunkle Ritter" von Gotham City liefert sich ein fulminantes Gefecht mit seinem Erzfeind Joker (Heath Ledger). Das adrenalingeladene Action-Epos mit Kultstatus hat sowohl im Superhelden-Genre als auch an den Kinokassen neue Maßstäbe gesetzt. Netflix hat neben der Originstory "Batman Begins" (2005) auch die Fortsetzung "The Dark Knight Rises" (2012) im Programm. 

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Legion (2010)

Horror-Actionfilm in einem interessanten Setting: In einem Tankstellen-Diner mit dem bezeichnenden Namen "Paradise Falls" irgendwo am Rande der Mojave-Wüste findet ein apokalyptischer Kampf um das Überleben der gesamten Menschheit statt. Gott hat nämlich endgültig die Nase voll von seiner enttäuschenden Schöpfung. Die biblische Apokalypse wurde eingeleitet. Verhindern kann sie nur einer: Der Erlöser in Form des ungeborenen Kindes der schwangeren Kellnerin Charlie (Adrianne Palicki). Der Erzengel Michael (Paul Bettany, bekannt als Marvel-Superheld Vision) soll das Baby töten. Michael hat aber seinen Glauben an die Menschheit noch nicht verloren und wechselt die Seiten. Bald ist das Diner von der Außenwelt isoliert. Es beginnt ein Kampf gegen Himmel und Hölle, bei dem das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht. 

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Resident Evil (2002)

Die elegante Coolness, mit der Milla Jovovich in der "Resident Evil"-Filmreihe Zombies killt, hat schon was. Wirklich gut war zwar eigentlich nur der erste Teil, aber die fünf Sequels haben gewisse "Guilty Pleasure"-Qualitäten. Netflix hat zurzeit die gesamte Filmreihe im Programm sowie die gleichnamige Reboot-Serie, die mit den Filmen aber nur die gemeinsame Game-Vorlage teilt.  

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Edge of Tomorrow (2014)

Die Erde wurde von insektenartigen Aliens überrannt, die unaufhaltbar erscheinen. In Europa ziehen die alliierten Streitkräfte der Menschheit ihre Truppen für eine große Gegenoffensive zusammen. Der Soldat William Cage (Tom Cruise) wird wegen Befehlsverweigerung degradiert und an die Front geschickt. Dort stirbt er am Tag vor der großen Offensive. Doch immer, wenn er stirbt, wacht er am Morgen desselben Tages auf und zieht aufs Neue in die Schlacht. Natürlich glaubt ihm keiner. Doch dann trifft er auf die knallharte Kriegsheldin Rita Vrataski (Emily Blunt), die seine Fähigkeit erkennt. Können sie gemeinsam das Blatt im Krieg mit den Aliens wenden? 

The-Book-of-Eli_2010_movie_Sony_01 | © Sony Pictures

The Book of Eli (2010)

In diesem spannenden Endzeit-Western zieht Denzel Washington als wortkarger Wanderer Eli durch karge Landschaften und zerstörte Ruinenstädte. In seinem Gepäck hat er ein mysteriöses Buch, das er mit seinem Leben beschützt. Der Schmalspur-Despot Carnegie (Gary Oldman) will das Buch in seinen Besitz bringen, um damit seinen Einfluss und seine Macht weiter auszubauen. Der gelungene Mix aus Western und Endzeit glänzt nicht nur mit der guten Besetzung, sondern auch mit solider Action. 

The-Matrix_1999_Warner_03 | © Warner Bros

Matrix (1999)

Zum Schluss noch ein Kultfilm: Das Cyberpunk-Actionspektakel hat neuen Maßstäbe bei den Spezialeffekten im Actionfilm gesetzt, die auch nach 20 Jahren noch überzeugen – auch wenn sie nicht mehr so beeindrucken wie damals, weil sie heute bereits oft kopierter Standard in jedem Actionfilm sind. Der epische Kampf Mensch vs. Maschine in "Matrix" lässt die düstere Zukunftsvision von "Terminator" alt aussehen. Der erste Teil mit Keanu Reeves als Neo, Carrie-Anne Moss als Trinity und Laurence Fishburne als Morpheus ist legendär.

Die beiden Sequels "Reloaded" und "Revolutions" (2003) sind durchaus sehenswert, wiewohl vor allem das Finale einige logische Schwächen aufweist. Die gesamte Trilogie ist bei Netflix im Programm. Das gilt leider nicht für den unterschätzten vierten Teil "Matrix Resurrections" (2021), der die Schwächen der Vorgänger ausbügelt und den wir für die beste Fortsetzung des Kultfilms halten.