"Eternals" und alle 26 MCU-Filme gereiht vom schlechtesten zum besten | © Marvel Studios/ Disney

"Eternals" und alle 26 MCU-Filme gereiht vom schlechtesten zum besten

Das Marvel Cinematic Universe (MCU) ist wieder gewachsen: Wir reihen alle 26 Filme von "Iron Man" bis zum neuen Marvel-Epos "Eternals".

"Eternals" ist der 26. Marvel-Superheldenfilm, der im gemeinsamen Marvel Cinematic Universe (MCU) spielt. Nach einer Pandemie-bedingten Verzögerung kommt der dritte Film der Phase 4 des MCU (nach "Black Widow" und "Shang-Chi") nun endlich in die Kinos. Und es soll ein ganz besonderer Film werden, wenn man Marvel-Mastermind Kevin Feige glauben darf: Mit den mysteriösen "Eternals" wird eine Gruppe völlig neuer Charaktere ins MCU eingeführt. Sie wurden nicht von der Marvel-Legende Stan Lee geschaffen, sondern vom – nicht weniger legendären – Marvel-Urgestein Jack Kirby. Das soll sich auch im neuen Film widerspiegeln. Marvel will sein Superhelden-Universum also einmal mehr neu erfinden und mit "Eternals" einen ganz anderen Superheldenfilm abliefern. So hat es Marvel zumindest angekündigt und damit hohe Erwartungen geschürt. 

Eternals_Teaser_Marvel_postercut-01 | © Disney

Eternals: Neue Helden im MCU

Die Geschichte der Eternals, einer Gruppe von Unsterblichen mit Superkräften, beginnt vor über 7000 Jahren. Von einem gottähnlichen Wesen werden sie auf die Erde geschickt, um dort die aufstrebende Menschheit vor den bösen Kreaturen der Deviants zu beschützen. Über die Jahrtausende fördern sie immer wieder die technologische Weiterentwicklung der Menschen und kümmern sich um ihre Schützlinge. Als die letzten Deviants vor 500 Jahren vernichtet waren, teilte sich die Gruppe in alle Himmelsrichtungen auf, um unter den Menschen zu leben. Doch nun sind die außerirdischen Monster zurück und machen offenbar Jagd auf die Eternals.

Wie uns der neue Marvel-Film gefallen hat, den wir vor dem Kinostart am 3. November 2021 schon sehen konnten, erfahrt ihr unten in unserem Ranking aller 26 MCU-Filme

 

Alle Superhelden-Filme des Marvel Cinematic Universe (MCU) gereiht vom schlechtesten zum besten:

 

Iron-Man-3_movie_2013_01 | © Marvel Studios/ Disney

26. Iron Man 3 (2013)

Es ist nicht nur der misslungene "Mandarin-Twist", der diesen Film zu unserem eindeutigen Schlusslicht aller MCU-Filme macht. Der Fake-Schurke gilt bei den allermeisten Marvel-Fans als misslungener Scherz, dem ein großartiger Marvel-Schurke geopfert wurde. Noch dazu ist auch der tatsächliche Schurke des Films ein blasser und enttäuschender Bösewicht. "Iron Man 3" ist daher ein Paradebeispiel dafür, dass falsche Erwartungen meistens auch zu großen Enttäuschungen führen. Davon abgesehen verlor Tony Stark in dem Film seinen zynischen Humor und wurde familienfreundlich, sogar mit einem Teenager als Sidekick. 

 

Thor-2_2013_movie_Chris-Hemsworth_01 | © Marvel Studios/ Disney

25. Thor: The Dark Kingdom (2013)

Der Film gilt in der Marvel-Community als misslungen, was sich unter anderem auch am IMDb-Ranking ablesen lässt. Doch "Thor 2" hatte durchaus gute Momente: wenn etwa Thor am Anfang einen Steinriesen mit seinem Hammer in Einzelteile zerlegt. Aber danach verzettelt sich der Film in Richtung einer Art Alien-Invasion in London, schon wieder mit einem ziemlich uninteressanten Schurken. 

 

Iron-Man-2_movie_2010_Mickey-Rourke_01 | © Marvel Studios

24. Iron Man 2 (2010)

Zur Fortsetzung des großartigen ersten "Iron Man"-Films, der das ganze MCU-Franchise begründete, gibt es nicht viel zu sagen. Der Film kann dem Vorgänger nicht das Wasser reichen und wir sind wieder beim Schurken-Problem, das viele Marvel-Filme haben: Mickey Rourke in einer seiner weniger glorreichen Rollen. 

 

Shang-Chi_Disney_SBT-25882_R | © Disney

23. Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021)

"Shang-Chi" ist eines unserer MCU-Schlusslichter wegen der klischeehaften Charakteriserung des neuen Superhelden und der ziemlich dünnen Handlung. Ganz lustig kann man ja noch den Versuch finden, den "Mandarin-Fauxpas" aus "Iron Man 3" mit Humor vergessen zu machen. Trotz Awkwafina als eigens engagierter Comedy-Sidekick fanden wir aber auch den Humor ziemlich austauschbar. Schließlich war auch der Schurke wieder blass und diente vor allem als Plot-Tool. Tatsächlich erfahren wir aber – vom generischen Vater-Komplex abgesehen – wenig über den neuen Marvel-Superhelden. Generisch, wenn auch visuell höchst professionell umgesetzt, sind auch die visuellen CGI-Effekte im Showdown. "Shang-Chi" glänzt lediglich durch die großartigen Martial-Arts-Kampfszenen, allen voran der atemberaubende Fight im Bus. Insgesamt bleibt aber der Eindruck eines Hollywood-Blockbusters von der Stange. 

 

Spider-Man_Far-From-Home_2019_movie_Sony_01 | © Sony Pictures

22. Spider-Man: Far From Home (2019)

Der zweite Spider-Man-Film hatte einen spektakulären Cliffhanger am Ende und ist zwischendurch eine lustige Highschool-Komödie mit Superhelden. Aber wie dämlich muss man sein, um Mysterio das Vermächtnis von Tony Stark aus einer Laune heraus zu schenken? Und wer soll bitte allen Ernstes glauben, dass Mysterio so einfach Nick Fury an der Nase herumführen kann? Kurz gesagt: Insgesamt unterhaltsam, aber die Story kann mit dem Vorgänger nicht wirklich mithalten. 

 

Der-unglaubliche-Hulk_2008_movie_01 | © Marvel Studios

21. Der unglaubliche Hulk (2008)

Mark Ruffalo ist einfach die Idealbesetzung für Bruce Banner, bei aller Liebe zu Edward Norton. Außerdem hat der Film keinen prägenden Eindruck hinterlassen. Das mag auch daran liegen, dass der zweite MCU-Film nach "Iron Man" das Stiefkind der Marvel Studios ist. Denn die Verleihrechte für jeden "Hulk"-Solofilm besitzt das Hollywood-Studio Universal Pictures. Daher taucht der grüne Gigant nur in den Filmen anderer Marvel-Superhelden auf. 

 

Avengers-Age-Of-Ultron_movie_2015_02 | © Marvel Studios/ Disney

20. Avengers: Age of Ultron (2015)

Der zweite Avengers-Film hat einige gute Momente und führt mit Scarlet Witch, Quicksilver und Vision neue Helden ein. Insgesamt ist "Age of Ultron" aber eine recht ideenlose Wiederholung des ersten Films. Joss Whedon versucht sogar uns ein zweites Mal mit dem gleichen Showdown zu begeistern – nur kommt unweigerlich die Frage auf: Warum sollte ein überlegenes KI-Monster wie Ultron unzählige Roboter bauen, um die Menschheit zu vernichten? Da gab es schon klügere KI-Bösewichter. Und warum sollte der superschnelle Quicksilver von einer Kugel getötet werden können? 

 

Ant-Man_Paul-Rudd_2015_movie_01 | © Marvel Studios/ Disney

19. Ant-Man (2015)

Gelungener Erstauftritt des neuen Superhelden in einem unterhaltsamen Superhelden-Abenteuer für die ganze Familie. Einziger Wehrmutstropfen ist auch hier wie bei so vielen Marvel-Filmen der recht eindimensionale Schurke. 

 

Black-Panther_2018_movie-Chadwick-Boseman_02 | © Marvel Studios/ Disney

18. Black Panther (2018)

"Black Panther" beeindruckt vor allem durch die visuelle Darstellung von Wakanda. Die Handlung hat uns hingegen ein wenig an die Superhelden-Version von "König der Löwen" erinnert – mit einigen klischeehaften Darstellungen Afrikas, aber immerhin starken Frauenrollen. Insgesamt ist "Black Panther" allerdings eine gelungene Einführung des afrikanischen Marvel-Helden vor spektakulärer Kulisse. 

 

Black-Widow_BBU-32704_R3 | © Marvel Studios/ Disney

17. Black Widow (2021)

Der erste Film der neuen Phase 4 des MCU ist ein actiongeladenes Agenten-Spektakel im Stil eines "James Bond"-Filmes: In einem Rückblick, der unmittelbar nach "Civil War" spielt, erfahren wir mehr über die Vergangenheit der russischen Superspionin Natasha Romanoff, die als Black Widow bekannt wurde. Schwachstelle des Films: Wieder einmal der Schurke. Das Potenzial des Taskmasters wurde aus unserer Sicht nicht ausgeschöpft, während andere Charaktere wie Yelena Belova (Florence Pugh) und Red Guardian (David Harbour) amüsant ins MCU eingeführt werden. 

 

Captain-Marvel_2019_movie_Brie-Larson | © Marvel Studios/ Disney

16. Captain Marvel (2019)

Im chronologisch zweiten MCU-Film (nur der erste "Captain America"-Film spielt davor) erzählt Marvel gleich drei Ursprungsgeschichten: jene von Carol Danvers alias Captain Marvel (Brie Larson), jene von Nick Fury (der digital verjüngte Samuel L. Jackson) und jene der Entstehung der Avengers-Initiative. Außerdem werden auch die bei Marvel-Fans bekannten außerirdischen Formwandler namens Skrulls ins MCU eingeführt. Der 90er-Retro-Humor macht aus unserer Sicht den Charme des Films aus. 

 

Captain-America-The-Winter-Soldier_2014_movie_01 | © Marvel Studios/ Disney

15. Captain America: The Winter Soldier (2014)

Superhero-Movie meets Spy Movie #1: Schon vor "Black Widow" lieferte Marvel ein spannendes Action-Spektakel im Stil von "Mission Impossible" ab. Sebastian Stan hat hier auch seinen Erstauftritt als Winter Soldier, dem totgeglaubten Bucky Barnes. 

 

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14. Eternals (2021)

Der neue Marvel-Film von Regisseurin Chloé Zhao, die für "Nomadland" mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde, hat eine für Marvel-Filme durchaus ernsthaftere Grundstimmung, spart aber auch nicht mit auflockerndem Humor dazwischen. Zhao versucht eine epische Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Das gelingt ihr vor allem in beeindruckenden Bildern. Ihr persönlicher Stil prägt den Film visuell und atmosphärisch. Allerdings hat "Eternals" mit 157 Minuten auch seine Längen. Das wird aber durch die Einführung der neuen Charaktere wieder wettgemacht. Dabei werden Nebencharaktere wie Kingo (Kumail Nanjiani), Druig (Barry Keoghan), Phastos (Brian Tyree Henry) und Sprite (Lia McHugh) oft viel liebevoller porträtiert als die beiden Hauptfiguren Sersi (Gemma Chan) und Ikaris (Richard Madden). Insgesamt ist Marvel wieder ein sehenswertes Superhelden-Spektakel gelungen. 

Das größte Manko des neuen Marvel-Blockbusters sind einmal mehr die immer generischer werdenden digitalen Spezialeffekt, die in Zhaos Meisterwerk wie Fremdkörper wirken: Das reicht von den immer gleichen Lichtspielen beim Einsatz der Superkräfte, die wir schon von "Doctor Strange" kennen, bis zu austauschbaren CGI-Monstern wie wir sie schon im Showdown von "Shang-Chi" gesehen haben. Weniger wäre bei den Spezialeffekten mehr. Die Marvel Studios sollten sich hier an "Dune" ein Beispiel nehmen, wo die CGI unauffällig dem World Building dient und nicht sofort ins Auge springt. 

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13. Ant-Man & The Wasp (2018)

Der zweite Ant-Man-Film hat alles, was schon beim ersten Teil gut war – und darüber hinaus noch ein paar Extras: Neben Hope van Dyne (Evangeline Lilly) als Wasp wird auch ihre Mutter Janet (Michelle Pfeiffer), die eigentliche Wasp in den Comics, eingeführt. Auch die Schurken sind wesentlich vielschichtiger. Außerdem hat der Film einige wirklich coole Action-Szenen und visuelle Effekte sowie einen spannenden Cliffhanger zu bieten, der in "Endgame" aufgelöst wird. 

 

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12. Thor (2011)

Gelungene Einführung von Chris Hemsworth als ideale Besetzung des titelgebenden Avengers. Zum ersten Mal sind hier auch Jeremy Renner als als Hawkeye, Tom Hiddleston als Loki und Natalie Portman als Jane Foster zu sehen. "Thor" ist auch im Rückblick ein guter Mix aus Action und Liebesgeschichte. 

 

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11. Guardians of the Galaxy 2 (2017)

Im zweiten Film bekommen die "Guardians" mit Mantis (Pom Klementieff) ein neues Team-Mitglied und wir erfahren mehr über die mysteriöse Herkunft von Peter Quill (Chris Pratt). Das macht alles noch immer großen Spaß, wirkt aber auch stellenweise zu sehr wie der Versuch, den großartigen ersten Teil zu toppen – was schon beim "Awesome Mix Vol. 1" zum Scheitern verurteilt war. 

 

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10. Doctor Strange (2016)

"Doctor Strange" ist wieder ein großartiger Debütfilm für den mächtigsten Magier im MCU, der ähnlich wie "Black Panther" auch durch die hervorragenden visuellen Effekte beeindruckt. Außerdem ist Marvel mit Benedict Cumberbatch als Stephen Strange einmal mehr eine Idealbesetzung gelungen. In der Phase 4 des MCU scheint Cumberbatch die Rolle von Robert Downey Jr. als zentraler Charakter zu übernehmen. 

 

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9. Avengers: Endgame (2019)

Das dreistündige Epos ist das fulminante Finale der Infinity-Saga rund um den Megaschurken Thanos, aber aus unserer Sicht nicht der Höhepunkt. Die Wiederbelebung der in "Avengers: Infinity War" zu Asche zerfallenen Helden ist keine Überraschung und wird für unseren Geschmack mit ein wenig zu viel Pathos am Schluss zelebriert. Obwohl es natürlich fantastische Momente gibt, wirkt "Endgame" stellenweise wie ein überlanger und ziemlich selbstverliebter Rückblick auf die vergangenen elf Jahre. Das ist durchaus legitim. "Endgame" ist ein emotionales Ende der seit 2008 erzählten Marvel-Geschichte, aber den würdigen Abschluss hat Marvel bereits mit dem Vorgängerfilm abgeliefert. 

 

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8. Captain America: The First Avenger (2011)

Wie in den alten Comics tritt Captain America im ersten Kinofilm gegen die Nazis an. Die Marvel Studios haben hier erneut ein goldenes Händchen bei der Besetzung ihrer Superhelden bewiesen: Chris Evans ist ebenso eine Idealbesetzung als Captain America wie Chris Hemsworth als Thor, Robert Downey Jr. als Tony Stark und Benedict Cumberbatch als Doctor Strange.

 

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7. Spider-Man: Homecoming (2017)

Mit dem ersten Spider-Man-Film im MCU hat Marvel eindrucksvoll bewiesen, dass es die eigenen Superhelden am besten versteht. Tom Holland als jugendlicher Peter Parker war 2017 wie eine Frischzellenkur für das "Spider-Man"-Franchise – obwohl auch Andrew Garfield eine gute Besetzung war. Auch der Geier ist endlich einmal ein bodenständiger Schurke, der nicht durch Vater-Komplexe oder Verlusttraumata definiert wird. Bei ihm geht's einfach ums Business. 

 

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6. Captain America: Civil War (2016)

Der Kampf des gespaltenen Avengers-Teams am Flughafen ist ein Meilenstein im Superhelden-Genre, weil hier erstmals spektakuläre Mann-gegen-Mann-Kämpfe so eindrucksvoll auf der Leinwand umgesetzt wurden, wie es die Fans in den Comics lieben. Schluss mit den Massenschlachten gegen Aliens oder Roboter. Genau solche sensationellen Kampfszenen lassen auch vergessen, dass der Schurke wieder recht blass ist. Bei der Gelegenheit sei angemerkt, dass wir Daniel Brühl als Baron Zemo für eine der wenigen Fehlbesetzung im MCU halten. 

 

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5. Thor: Tag der Entscheidung (2017)

"Thor: Ragnarok", so der Originaltitel, kam anfangs im Kino wie ein Klon von "Guardians of the Galaxy" an. Über die Jahre hat sich "Thor 3" aber zu einem immer wieder gern gesehenen Liebling im MCU entwickelt. Es stimmt schon, dass Thor hier der Funny Guy im Stil von Star-Lord ist. Auch das Team rund um Thor aus großartigen Charakteren wie Loki, Hulk, Valkyrie und am Schluss sogar dem Executioner erinnert an die "Guardians". Hela ist eine fantastische Schurkin. Das alles macht "Thor: Tag der Entscheidung" zu einem höchst unterhaltsamen Film, den man immer wieder schauen kann. 

 

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4. The Avengers (2012)

Der erste "Avengers"-Film schaffte zum ersten Mal, was Marvel später mit dem dritten "Avengers"-Film "Infinity War" noch eindrucksvoller wiederholte: Das Action-Spektakel war der fulminante Höhepunkt aller MCU-Filme davor. Die Einführung der Mitglieder des legendären Superhelden-Teams – Iron Man, Thor, Captain America, Hulk, Black Widow und Hawkeye – in eigenen Solofilmen gilt heute als Geniestreich. Das gilt auch für die Verknüpfung aller MCU-Filme in einer größeren Rahmenhandlung mittels Post-Credit-Teasern, die eine Vorschau auf den nächsten Film bieten. 

 

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3. Iron Man (2008)

Mit "Iron Man" hat alles begonnen. Die Marvel Studios machten aus der Not (Ende der 90er-Jahre alle wirklich populären Charaktere wie Spider-Man, X-Men, Fantastic Four und Hulk an andere Hollywood-Studios verscherbelt zu haben) eine Tugend: Sie wählten einen bis dahin nicht einmal bei Comic-Fans wirklich populären Marvel-Charakter für den ersten Superhelden-Film im Marvel Cinematic Universe (MCU). Der gewagte Schritt war ein voller Erfolg: 2008 wurde "Iron Man" in den US-Kinos nur vom ewigen Konkurrenten DC mit "The Dark Knight" geschlagen. Seitdem fährt Marvel einen Kinokassen-Rekord nach dem anderen ein. Ausgangspunkt war diese wirklich gelungene Originstory von "Iron Man", heute wohl einer der populärsten Superhelden im MCU. 

 

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2. Guardians of the Galaxy (2014)

James Gunn hat mit einem Team aus unbekannten Marvel-Charakteren einen Überraschungshit gelandet, der Superhelden-Action mit Weltraum-Abenteuer und Komödie verbindet. Zum perfekten Retro-Soundtrack des "Awesome Mix. Vol. 1" erleben wir, wie die dysfunktionale Truppe rund um Peter Quill – der gerne als Star-Lord bekannt wäre – sich zu einer Familie zusammenrauft. Ganz nebenbei retten die Underdogs vom anderen Ende der Galaxie auch noch einen Planeten vor dem Untergang. Willkommen im kosmischen Teil des Marvel Cinematic Universe! 

 

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1. Avengers: Infinity War (2018)

Mit "Avengers: Infinity War" hat es Marvel tatsächlich geschafft, den epischen Showdown abzuliefern, von dem Marvel-Fans zuvor 18 Filme lang geträumt hatten. Mit ziemlicher Sicherheit ist "Avengers: Infinity War" der beste Abschluss einer Filmreihe aller Zeiten. Das Marvel-Epos setzt die Maßstäbe im Superhelden-Genre auf ein mit "Der Herr der Ringe" im Fantasy-Genre vergleichbares Niveau. Und auch einen "Star Wars"-Vergleich haben wir locker im Ärmel: "Infinity War" kann "The Empire Strikes Back" das Wasser reichen – und der zweite Teil der Originaltrilogie gilt bekanntlich als bester "Star Wars"-Film aller Zeiten.

Das Regie-Duo Joe and Anthony Russo hat es mit einfachen Rezepten aus den Comic-Vorlagen geschafft, die Herzen von Marvel-Fans höher schlagen zu lassen: allseits beliebte Team-Ups von Superhelden, spektakuläre Mann-gegen-Mann-Kampfszenen, konsequentes World Building. Wenn eine ganze Horde von Superhelden versucht, Thanos zu bändigen, um dem Berserker seinen Kampfhandschuh von der Hand zu ziehen, ist das Nonplusultra der Superhelden-Comics endlich im Film angekommen. Und dann auch noch dieser Cliffhanger!