16 sehenswerte TV-Serien, die viel zu früh eingestellt wurden | © Fox/ Disney

16 sehenswerte TV-Serien, die viel zu früh eingestellt wurden

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Diese großartigen Serien-Schätze wurden von ihren Produzenten leider nicht gehoben, sondern frühzeitig versenkt.

Schon vor Netflix war der US-Sender Fox als "Serien-Killer" berüchtigt. "Firefly" ist das wohl bekannteste Fox-Opfer. Viele Serien-Junkies fangen mit einer neuen Serie erst an, wenn eine zweite Staffel fix ist. Miniserien erfreuen sich wohl auch deshalb immer größerer Beliebtheit, weil klar ist, dass die Geschichte fertig erzählt wird.

Bei Netflix bekommen viele Serien gar keine zweite Staffel. Nur wirklich populäre Produktionen wie "Stranger Things" kommen über die dritte Staffel hinaus. Gleichzeitig flutet uns Netflix mit Fließband-Serien aus aller Herren Länder wie etwa Südkorea. Besonders ärgerlich ist das frühzeitige Einstellen von großartigen TV-Serien auch, wenn man bedenkt, wie viele populäre Serien von ihren TV-Sendern so lange verlängert werden, bis sie nur noch ein müder Abklatsch der originellen Anfangszeiten sind. Gleichzeitig bekommen gute Serien mit frischen Ideen oft keine Chance auf eine Fortsetzung.

Die folgenden Serien haben ihr frühzeitiges Ende nicht verdient und sind ein sehenswerter, oft sogar kultiger Serien-Spaß, mit dem du – trotz manchmal nicht abgeschlossener Geschichte – durchaus deine Freude haben wirst: 

 

Daybreak_103_Netflix_01725RC | © Netflix

16. Daybreak (2019)

Diese Netflix-Dramedy mixt Zombie- und "Mad Max"-Apokalypse zu einem interessanten Setting: Alle Erwachsenen sind zu (relativ harmlosen) Zombies geworden, während die Kinder und Jugendlichen eine in Cliquen aufgespaltete Gesellschaft im postapokalyptischen Kalifornien geschaffen haben. Im Mittelpunkt steht – und das ist die Schwachstelle der Serie – der vollkommen uninteressante Außenseiter Josh Wheeler (Colin Ford), der im Chaos der Endzeit nach seiner großen Liebe Samaira Dean sucht. Hingegen sind die Nebenfiguren allesamt interessant, allen voran das coole Mädchen Angelica Green (Alyvia Alyn Lind), die nicht vollständig zombifizierte Mrs. Crumble (Krysta Rodriguez) und der mysteriöse Baron Triumph (Matthew Broderick).

Leider kennt Netflix keine Gnade, wenn nicht schon die erste Staffel abhebt. Mit neuem Fokus wäre eine zweite Staffel durchaus interessant gewesen.

"Daybreak" ist bei Netflix zu sehen.

 

Firefly_2020_serie_ | © Fox/ Disney

15. Firefly (2002)

Joss Whedons Sci-Fi-Western ist der Klassiker, wenn es um zu früh eingestellte Serien geht. Der US-Sender Fox killte die Serie noch bevor alle 14 Episoden der ersten Staffel ausgestrahlt wurden. Den Kultstatus erlangte die Serie erst später durch eine lebendige Online-Community. Dank dieser Fan-Community mauserte sich "Firefly" (auch durch Polls und Rankings im damals noch jungen Internet) zur angeblich "besten Sci-Fi-Serie aller Zeiten" – was gelinde gesagt stark übertrieben ist!

"Firefly" ist bei Disney+ zu sehen. 

 

Party-Down_serie_Starz_2 | © Starz

14. Party Down (2009 – 2010)

Im Mittelpunkt dieser Sitcom steht das dysfunktionale Team einer Catering-Firma in Los Angeles, dessen Mitglieder alle auf ihren Durchbruch in Hollywood warten, während sie ihrem Brotjob nachgehen. Nur Henry (Adam Scott) hatte seine 15 Minunten Ruhm als Star eine Bier-Werbung, die allerdings seiner Schauspiel-Karriere nicht förderlich war. Der teilweise zynische Humor erinnert an "Community". Ähnlich wie bei "Firefly" entdeckten viele Fans ihre nerdige Liebe zu der Serie erst, nachdem der US-Sender Starz sie nach zwei Staffeln einstellte. Seitdem gab es immer wieder Gerüchte über ein Revival.

"Party Down" ist als Kaufangebot bei Amazon Prime Video verfügbar. 

 

I-Am-Not-OK_Netflix_KS_SG_11 | © Netflix

13. I Am Not Okay With This (2020)

Die 17-jährige Syd (Sophia Lillis) hat ganz klar ein Wut-Problem, seit sich ihr Vater im Keller ihres Hauses erhängt hat. Wer kann ihr verübeln, dass sie keine nette Zeitgenossin ist. Noch dazu ist das Kleinstadtleben irgendwo in Pennsylvania ziemlich trostlos. Was wie ein schwermütiges Drama klingt, baut sich langsam zu einem interessanten übernatürlichen Twist auf – und dann ist Schluss. Das kann man zwar auch als ein offenes Ende hinnehmen. Trotzdem wäre eine zweite Staffel nicht uninteressant gewesen. Diese war sogar schon in Arbeit, wurde aber dann aufgrund der COVID-19-Pandemie von Netflix abgesagt. Not okay!

"I Am Not Okay With This" ist bei Netflix zu sehen. 

 

Scream-Queens_108_PP_0500cr1_hires2 | © Disney

12. Scream Queens (2015 – 2016)

In dieser blutigen Horrorkomödie werden typische Slasher-Klischees genüsslich durch den Kakao gezogen. In beiden Staffeln treibt ein mysteriöser Serien-Killer sein Unwesen. Zuerst sind die Mitglieder der elitären Studentinnen-Verbindung Kappa Kappa Tau die Opfer, dann die Patienten des C.U.R.E.-Instituts. Immer dabei: Jamie Lee Curtis als sarkastische Cathy Munsch, die Rektorin der Universität und spätere Gründerin des genannten Instituts. Doch nach zwei Staffeln war Schluss mit dem mörderischen Spaß. "Serien-Killer" im übertragenen Wortsinn war wieder der US-Sender Fox.

"Scream Queens" ist bei Disney+ zu sehen. 

 

Pushing-Daisies_Serie_01 | © Warner Bros TV

11. Pushing Daisies (2007 – 2009)

Der allseits beliebte Bäcker Ned (Lee Pace) hat die übernatürliche Gabe, tote Dinge mit einer Berührung wieder zum Leben erwecken und sie mit einer zweiten Berührung endgültig dem Tod zu übergeben. Sein Talent nutzt er – nicht ganz freiwillig – für den Privatdetektiv Emerson Cod (Chi McBride) bei der Aufklärung von Mordfällen. Als seine Jugendliebe Charlotte, genannt "Chuck", ermordet wird, holt er sie ins Leben zurück. Doch er bringt es nicht übers Herz, sie mit einer zweiten Berührung endgültig in den Tod zu schicken. Was folgt, ist eine schrullig-distanzierte Romanze zwischen Ned und Chuck. Nach zwei Staffeln machte der US-Sender ABC aber Schluss ­– trotz guter Kritiken und treuer Fans.

"Pushing Daisies" ist zurzeit bei Amazon Prime Video im Programm. 

 

Deadwood_serie_HBO_01 | © HBO

10. Deadwood (2004 – 2006)

Das Goldgräber-Epos "Deadwood" des US-Senders HBO wird oft als das "Game of Thrones" des Western-Genres bezeichnet. Im Zentrum steht die großartige Geschichte der gesetzlosen Goldgräberstadt Deadwood im US-Bundesstaat Montana. Rund um die historischen Figuren von Seth Bullock (Timothy Olyphant), Sheriff wider Willen, und seines Widersachers Al Swearengen (Ian McShane in seiner wahrscheinlich besten Rolle), Saloon- und Bordell-Besitzer sowie Kingpin der Goldgräberstadt, entspinnt sich eine Geschichte voller Gewalt, Sex und Intrigen auf höchstem Niveau.

Die Lobgesänge der Kritiker schlugen sich allerdings nicht in einer ähnlichen Popularität nieder wie bei "Game of Thrones". Serienschöpfer David Milch hätte nur noch eine vierte Staffel benötigt, um die Serie zu einem glorreichen Abschluss zu führen. Doch so viel Geduld brachte HBO nicht auf und setzte die Serie nach der dritten Staffel ab. Unverzeihlich! Erst 2019 wurde die Serie mit "Deadwood – Der Film" notdürftig abgeschlossen. Späte Wiedergutmachung.

Die Serie "Deadwood" ist zurzeit nicht als Streaming-Angebot verfügbar, wohl aber der abschließende Film als Leihangebot bei Prime Video. 

 

Altered-Carbon_101_sdr_4k_tiff_121217_0161118 | © Netflix

9. Altered Carbon (2018 – 2020)

Die erste Staffel ist mit Sicherheit die beste Cyberpunk-Serie aller Zeiten. Die Hard-Boiled-Detective-Story mit mit Joel Kinnaman im Neo-Noir-Stil von "Blade Runner" ist Science-Fiction auf höchstem Niveau. Die zweite Staffel mit Anthony Mackie als Supersoldat ist anders, hält aber das hohe Niveau im Stile von Paul Verhoevens "Total Recall". Bei den Fans der ersten Staffel kam die Fortsetzung aber nicht so gut an. Daher entschied sich Netflix gegen eine Verfilmung des dritten von insgesamt drei "Takeshi Kovac"-Romanen von Richard Morgan, auf denen schon die ersten beiden Staffeln beruhten. Vermutlich spielten auch Kostengründe dabei eine Rolle, denn die Verfilmung des dritten Buches wäre wohl ein kostspieliges Weltraum-Epos geworden. Immerhin sind die Geschichten der jeweiligen Staffeln halbwegs abgeschlossen und daher sehenswert. Für Sci-Fi-Fans wäre die dritte Staffel aber ein krönender Abschluss gewesen.

"Altered Carbon" ist bei Netflix zu sehen. 

 

Better-Off-Ted_serie_Centfox-Disney_01 | © Disney

8. Better Off Ted – Die Chaos AG (2009 - 2010)

Diese Sitcom ist eine bitterböse Satire auf den kompromisslosen Konzern-Kapitalismus: Alles dreht sich um den gutmütige Ted Crisp (Jay Harrington), Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung des riesigen Konzerns Veridian Dynamics. Seine skrupellose Chefin Veronica Palmer, großartig gespielt von Portia de Rossi, stellt Ted immer wieder moralisch fragwürdige Aufgaben. Die rebellische Produkttesterin Linda (Andrea Anders) und seine siebenjährigen Tochter Rose (Isabella Acres) machen Ted hingegen immer wieder sein moralisches Dilemma bewusst: Pflichterfüllung im Job oder ruhiges Gewissen? Seine inneren Konflikte teilt Ted leider nur zwei Staffeln lang direkt mit dem Publikum.

"Better Off Ted" ist zurzeit nicht als Streaming-Angebot verfügbar. 

 

Hung_Serie_HBO_p7892038_i_h8 | © HBO

7. Hung – Um Längen besser (2009-2011)

In dieser großartigen Drama-Serie mit schwarzhumorigen Elementen gerät der Highschool-Basketball-Trainer Ray Decker (Thomas Jane, bekannt aus "The Expanse") nach seiner Scheidung in finanzielle Schwierigkeiten. Um sein bescheidenes Lehrergehalt aufzubessern, sucht er nach alternativen Einnahmequellen und stellt fest, dass er nur ein einziges lukratives Talent hat: Ray ist außerordentlich gut bestückt. Mit der Hilfe der auch nicht gerade erfolgreichen Nervensäge Tanya (Jane Adams) steigt er daher ins Sex-Business ein. Nach einem spannenden Cliffhanger am Ende der dritten Staffel ließ HBO die Fans der Serie leider vollkommen in der Luft hängen.

"Hung" ist bei Sky zu sehen. 

 

Freaks-geeks_serie_01 | © NBCUniversal

6. Freaks and Geeks (1999)

"Voll daneben, voll im Leben", so der deutsche Titel, hat seinen unzweifelhaften Kultstatus ähnlich wie "Firefly" erst nach der Einstellung durch den US-Sender NBC erlangt. Die Handlung der insgesamt 18 Episoden spielt an einer Highschool im Jahr 1980. Abgesehen davon, dass die Dramedy-Serie regelmäßig von Kritikern als eine der besten Coming-of-Age-Serien genannt wird, ist der Kultstatus wohl auch darauf zurückzuführen, dass zahlreiche damals noch unbekannte Schauspieler*innen mitwirkten, die später Star-Ruhm mit anderen Serien oder Filmen erlangten, z. B. Seth Rogen, James Franco, Jason Segel und Linda Cardellini.

"Freaks and Geeks" ist zurzeit nicht als Streaming-Angebot verfügbar. 

 

Earth-2_1994_Serie_NBC | © NBCUniversal

5. Earth 2 (1994)

1994 gab es noch keine Online-Petitionen, Polls oder Rankings. Sonst wäre "Earth 2" ebenso wie "Firefly" wohl auch eine Kultserie, deren vorzeitiges Ende von einer lebendigen Online-Community betrauert wird. Doch "Earth 2" war 1994 seiner Zeit in mehrfacher Hinsicht weit voraus: Damals waren Episoden-basierte Science-Fiction-Serien wie "Star Trek" angesagt. Noch mehr als "Babylon 5" (das auch schon erste Ansätze in diese Richtung zeigte) erzählte "Earth 2" eine durchgehende Geschichte rund um eine Gruppe von Kolonisten auf einem erdähnlichen Planeten. Der Planet ist die letzte Hoffnung der Menschheit, birgt aber ein mysteriöses Geheimnis. Mit der Hauptfigur Devon Adair (Debrah Farentino) steht zudem eine starke Frau im Mittelpunkt. Heute wäre es für "Earth 2" wohl einfacher, ein Publikum zu finden. Damals wurde die Serie wegen zu geringer Zuschauerzahlen nach nur einer Staffel eingestellt.

Die erste und einzige Staffel von "Earth 2" ist zurzeit bei keinem Streaming-Anbieter, aber als DVD-Staffelbox verfügbar. 

 

GLOW_204_Unit_00782R | © Netflix

4. GLOW

Ähnlich wie bei "Deadwood" hätte es nur noch einer letzten Staffel bedurft, um die Geschichte von "GLOW" zu einem glorreichen Abschluss zu bringen. Die finale Staffel war schon in Produktion als die COVID-19-Pandemie ausbrach und die Dreharbeiten unterbrochen werden mussten. Nach anhaltender Pandemie entschied sich Netflix schließlich dafür, die vierte Staffel abzusagen. Das Interesse an der Serie nach einer zweijährigen Pause sei nicht mehr vorhanden, so die Argumentation von Netflix. Es bleibt zu hoffen, dass die schrille Geschichte der Frauen-Wrestling-Gruppe mit dem klingenden Namen "Gorgeous Ladies of Wrestling" (GLOW) wie im Fall von "Deadwood" mit einem Film doch noch zu Ende erzählt wird.

"GLOW" ist bei Netflix zu sehen. 

 

Terminator-sarah-connor-chronicles_Fox_serie-01 | © Warner Bros TV

3. Terminator: The Sarah Connor Chronicles (2008 - 2009)

"The Sarah Connor Chronicles" ist die beste Fortsetzung des kultigen Kino-Franchise, die es nach "Terminator 2 – Tag der Abrechnung" (1991) jemals gegeben hat. Nie wurde die Geschichte von Sarah Connor (großartig gespielt von Lena Heady) und ihrem Sohn John besser weiterentwickelt: John Connor (Thomas Dekker), der Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen in der Zukunft, ist in der Serie ein Teenager. Mit Summer Glau erhält John wie schon im Kinofilm einen Terminator-Beschützer, der wesentlich ansehnlicher ist als Arnold Schwarzenegger. Zumindest aus der Sicht eines pubertierenden Teenagers. Mit der mysteriösen Catherine Weaver, gespielt von Garbage-Sängerin Shirley Manson, hatte die Serie auch einen großartigen Bösewicht. Der Cliffhanger am Ende der zweiten Staffel hätte ein ganzes Universum von spannenden Plot-Ideen eröffnet. Doch der US-Sender Fox stellte die Serie ein und setzte lieber auf "Dollhouse" von Joss Whedon (die dann aber ebenfalls nach zwei Staffeln eingestellt wurde).

"Terminator: The Sarah Connor Chronicles" ist als Kaufangebot bei Amazon Prime Video und AppleTV verfügbar. 

 

Apartment-23_serie_Fox-Disney_02 | © Fox/ Disney

2. Apartment 23 (2012 – 2013)

Schon der englische Originaltitel ist eine Wonne: "Don’t Trust the B---- in Apartment 23" spielt auf die von Krysten Ritter ("Jessica Jones") gespielte Chloe an. Das abgebrühte Stadtkind liebt die Provokation und hat keine Skrupel, alle über den Tisch zu ziehen, die ihre Wege kreuzen. Das naive Landei June (Dreama Walker) kommt da gerade recht. Sie ist neu in New York und Chloe braucht eine Mitbewohnerin, um ihre Miete zu bezahlen. Dann ist da noch James Van Der Beek, der sich selbst spielt. Der beste Freund von Chloe hofft ständig auf sein großes Comeback nach seinem Erfolg mit der Jugendserie "Dawson's Creek". Großartig. Zwei Staffeln dieser witzigen Sitcom sind einfach nicht genug.

"Don't trust the B---- in Apartment 23" ist als Kaufangebot bei Amazon Prime Video zu sehen. 

 

Teenage-Bounty-Hunters_serie_Netflix_02 | © Netflix

1. Teenage Bounty Hunters (2020)

Mit "Teenage Bounty Hunters" hat Netflix 2020 einen erfrischenden Mix aus schamloser Satire, schräger Slapstick-Komödie, smartem Coming-of-Age-Drama und spannender Action abgeliefert – nur um das Serien-Juwel gleich wieder einzumotten. Wie kann man nur so blind sein. Zugegeben, der Titel klingt nach Genre-Trash. Zweifelsohne spielt die neue Netflix-Serie des "Orange is the New Black"-Produzenten Jenji Kohan mit typischen B-Movie-Mustern. Aber schnell wird klar, dass es sich bei der durchgeknallten Comedy-Serie um einen smarten Genre-Mix handelt. "Teenage Bounty Hunters" ist so humorvoll wie "Buffy", nur mit Schusswaffen statt Dämonen. Zudem ist die Serie eine freche Satire der religiösen und waffenverliebten US-Gesellschaft und ein gelungenes Coming-of-Age-Drama.

Im Mittelpunkt stehen die Zwillingsschwestern Sterling (Maddie Phillips) und Blair (Anjelica Bette Fellini), die aus gutem und religiösem Hause stammen. Als die Mädels, sportlich und im Umgang mit Schusswaffen geschult, dem dicklichen Kopfgeldjäger Bowser (Kadeem Hardison) dabei helfen, einen Flüchtigen dingfest zu machen, haben sie Blut geleckt. Nun wollen sie selbst ins Bounty-Hunter-Business einsteigen. Die erste Staffel endet zudem mit einem dramatischen Cliffhanger, der einfach nach einer Fortsetzung dieses Serien-Highlights verlangt. Also bitte …

"Teenage Bounty Hunters" ist bei Netflix zu sehen.