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13 packende Crime-Thriller zurzeit auf Netflix | © Netflix

13 packende Crime-Thriller zurzeit auf Netflix

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Für knisternde Spannung ist in diesen Kriminalfilmen auf Netflix gesorgt.

Crime-Thriller sind die atemberaubende De-luxe-Variante des banalen Krimis. Die Handlung ist meist ein wenig ausgefeilter als bei einem Fernsehkrimi Marke "Tatort" und die Besetzung kann sich sehen lassen. Oft gibt es blutige Horror-Elemente und die Grenze zum Psychothriller ist fließend, aber wesentlich beim Crime-Thriller ist natürlich die kriminelle Natur des Menschen. Nicht Monster, Dämonen, Geister oder übernatürliche Phänomene stehen im Mittelpunkt, sondern ein Verbrechen, meist ein Mord oder sogar ein Serienmörder. 

Bei diesen empfehlenswerten Crime-Thrillern auf Netflix bleibt die Story am Boden der Realität und der Nervenkitzel driftet nicht in übernatürlichen oder allzu blutigen Horror ab. 

 

Rebel-Ridge_20220502_00795_R | © Netflix

Rebel Ridge (2024)

Auf den ersten Blick erinnert das Setting an den Action-Kultfilm "Rambo" – doch Regisseur Jeremy Saulnier, bekannt für den nervenzerfetzenden Thriller "Green Room" (2016), baut die Spannung langsam im Stil eines Crime-Thrillers auf:

Auf dem Weg zum Gericht der ländlichen Kleinstadt Shelby Springs, um dort die Kaution für seinen verhafteten Cousin zu hinterlegen, wird der ehemalige Marine Terry Richmond (Aaron Pierre) von zwei lokalen Polizisten angehalten. Unter einem Vorwand wird das Geld für die Kaution beschlagnahmt. Der Versuch die beachtliche Summe wieder zu bekommen, scheitert am korrupten Polizeichef Sandy Burnne (Don Johnson). In der Stadt ist nur die Gerichtsgehilfin Summer McBride (AnnaSophia Robb) bereit, Terry zu helfen. Als sie auf ähnliche Fälle in der Kleinstadt stößt, gerät auch Summer ins Visier von Burnne und der durch und durch korrupten Polizei von Shelby Springs.

Reptile_2023_Netflix_01 | © Netflix

Reptile (2023)

Der Immobilienmakler Will Grady (Justin Timberlake) findet die Leiche seiner Freundin Summer in einem der Häuser, die zum Verkauf stehen. Sie wurde mit einem Küchenmesser brutal ermordet, das immer noch in ihrem Beckenknocken steckt. Die Ermittlungen übernimmt der erfahrene Polizist Tom Nichols, der erst vor kurzem mit seiner Frau Judy (Alicia Silverstone) ins ländliche Maine übersiedelt ist. Nachdem zunächst bei Grady nach einem Motiv gesucht wird, tauchen auch andere Verdächtige auf. Bald deuten alle Spuren auf Summers Ex-Ehemann Sam Gifford (Karl Glusman) hin. Doch der auf alle Details fokussierte Nichols sieht Widersprüche und ermittelt weiter. Dabei stößt er auf Zusammenhänge, die den Fall in einem ganz anderen Licht darstellen. 

The-Woman-in-the-Window_Netflix_film_07063_R | © Netflix

The Woman in the Window (2021)

Dieser Psycho-Thriller mit Mystery-Elementen erinnert an Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" (1954), basiert aber auf einem gleichnamigen Roman von A.J. Finn: Im Mittelpunkt steht die an extremer Agoraphobie leidende Anna Fox, überzeugend gespielt von Amy Adams. Aufgrund eines Traumas ist es der ehemaligen Kinder-Psychologin unmöglich ihr großes Haus ohne massive Panikattacken zu verlassen. Obwohl sie Antidepressiva nimmt, trinkt sie auch jede Menge Alkohol – während sie alte Filme schaut und die Nachbarn beobachtet. Seit kurzem wohnt die Familie Russel gegenüber. Eines Abends glaubt Anna einen Mord zu beobachten, doch angesichts ihrer labilen psychologischen Situation glaubt ihr die Polizei nicht. Noch dazu ist das vermeintliche Mordopfer quicklebendig. 

Prisoners_film_Hugh-Jackman_Alcon-Entertainment | © Alcon Entertainment

Prisoners (2013)

Meisterregisseur Denis Villeneuve ("Blade Runner 2049", "Arrival") hat mit "Prisoners" einen nervenzerfetzenden Psychothriller abgeliefert, der seinesgleichen sucht: Als die sechsjährige Tochter des Kriegsveteranen Keller Dover (Hugh Jackman) gemeinsam mit einer Freundin spurlos verschwindet, gerät seine Welt völlig aus den Fugen. Der einzige Verdächtige ist der geistig zurückgebliebenen Alex Jones (Paul Dano), den der Polizei-Ermittler Loki (Jake Gyllenhaal) aber aus Mangel an Beweisen wieder auf freien Fuß setzen muss. Nun sieht der verzweifelte Vater keinen anderen Ausweg mehr als gnadenlose Selbstjustiz, um seine Tochter vielleicht doch noch zu retten. Ein ebenso faszinierender wie zermürbender Thriller, der Spuren hinterlässt. 

the-little-things_2021_Warner_01 | © Warner Bros

The Little Things (2021)

Ermittlungen in einem Mordfall führen den Deputy-Sheriff Joe "Deke" Deacon (Denzel Washington) aus der Provinz nach Los Angeles. Dort ist der Mann kein Unbekannter, im Gegenteil: Bevor er vor einigen Jahren einen totalen Zusammenbruch erlitten hat, war Deke dort einer der erfolgreichsten Detectives. In der Stadt begleitet er den ehrgeizigen Detective Baxter (Rami Malek) zu einem aktuellen Mordfall. Der neue Fall ruft schlechte Erinnerungen an den Fall wach, der Leben und Karriere von Deke für immer verändert hat. Als auch noch ein Verdächtiger (Jared Leto) auftaucht, driftet Deke endgülitig in die Obsession ab, den Serienmörder von damals zu fassen. Der Krimi könnte ein wenig mehr Tempo vertragen, hält aber am Schluss eine überraschende Wendung bereit. 

Homefront_2013_Millenium-Films_01 | © Millenium Films

Homefront (2013)

Dieser Action-Krimi mit Jason Statham wirkt wie eine Zeitreise in die 80er-Jahre, dem goldenen Zeitalter des geradlinigen 100-Minuten-Actionfilms. Kein Wunder, denn das Drehbuch stammt von niemand geringerem als Sylvester Stallone: Statham spielt den ehemaligen Undercover-Agenten Phil Broker, dessen Einsatz zur Verhaftung eines Drogenboss geführt hat. Mit neuer Identität taucht er nach dem Tod seiner Frau mit seiner kleinen Tochter Maddy in einer Kleinstadt unter. Dort will er alles, nur nicht auffallen. Doch in der Schule wird Maddy vom Neffen des örtlichen Drogendealers "Gator" (James Franco) gemobbt und bedrängt. Phil will die Sache friedlich regeln, aber der durchgeknallte Gator sieht das anders. Er beginnt in Phils Angelegenheiten herumzuschnüffeln – und so nehmen die Dinge ihren gewalttätigen Lauf. Sehr solide Crime-Action!

I-Care-A-Lot_2021_film_Netflix_hires | © Netflix

I Care a Lot (2021)

Rosamund Pike spielt in diesem Crime-Thriller mit viel schwarzem Humor die eiskalte Marla Grayson. Sie führt ein kleines Unternehmen, das Pflege- und Betreuungsdienst für Senioren anbietet. Doch der Schein trügt. Die mit allen Wassern gewaschene Marla hat sich ein korruptes Netzwerk an Kollaborateuren aufgebaut, um betagte, aber wohlhabende Senioren ihres Vermögens zu erleichtern. Während ihre Opfer in einem Pflegeheim verschwinden, macht sie deren Hab und Gut zu Geld. Doch als sie sich eines Tages um die begüterte alte Dame Jennifer Peterson (Dianne Wiest) kümmert, stehen bald die Abgesandten des Gangsters Roman Lunyov (Peter Dinklage) vor Marlas Tür und drohen mit fatalen Konsequenzen. 

Shimmer-Lake_2017_Netflix_004 | © Netflix

Shimmer Lake (2017)

In diesem Neo-Noir-Thriller ermittelt der Kleinstadt-Sheriff Zeke Sikes (Benjamin Walker) in einen Banküberfall, der ziemlich schief gegangen ist. Noch dazu ist auch sein Bruder Andy (Rainn Wilson) in den Überfall verwickelt. Der Film wird rückwärts erzählt, was zunächst ein wenig nervt, aber auch immer wieder zu überraschenden Wendungen führt. Erst ganz am Schluss offenbart sich in diesem Regiedebüt des Drehbuchautoren Oren Uziel (bekannt für die Drehbücher von "The Cloverfield Paradox", "Escape Room 2" und zuletzt "The Lost City"), warum diese Geschichte im Rückwärtsgang erzählt wird. 

Das-Spiel_GeraldsGame_Unit_01768_R | © Netflix

Das Spiel (2017)

In "Gerald's Game", so der Originaltitel des Films und der Romanvorlage von Stephen King, wollen Gerald (Bruce Greenwood) und seine Ehefrau Jessie (Carla Gugino) ihr eingeschlafenes Sexleben in einer abgelegenen Waldhütte eines Freundes mit erotischen Fesselspielen wieder auf Touren bringen. Doch als Gerald seine Frau mit Handschellen ans Bett kettet, kommt es zum Streit.

Was folgt ist ein Psycho-Thriller von Regisseur Mike Flanagan ("Spuk in Hill House") mit Mystery- und Horror-Elementen, der Spannung auf höchstem Niveau garantiert. 

Hush_Still_2016_film_netflix_01 | © Netflix

Still (2016)

"Hush", so der Originaltitel, ist ein Mix aus Home-Invasion und Psychokiller, ein gruseliges Slasher-Kammerspiel von Horror-Meister Mike Flanagan ("Spuk in Hill House") mit einem ähnlichen Setting wie "Don't Breath": Schauplatz ist ein abgelegenes Häuschen im Wald, in dem die taubstumme Schriftstellerin Maddie Young (Kate Siegel) ins Visier eines Slashers gerät. Er hält sie für ein wehrloses Opfer und lässt sich auf ein Katz-und-Maus-Spielchen mit ihr ein. Doch Maddie erweist sich als wesentlich wehrhafter als erwartet. 

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Fractured (2019)

Spannender Mindfuck-Psychothriller von Regisseur Brad Anderson ("The Machinist"): Das Ehepaar Joanne (Lily Rabe) und Ray Monroe (Sam Worthington) befindet sich mit Töchterchen Peri auf der Heimreise von einem angespannten Wochenende bei den Schwiegereltern. Die Stimmung ist schlecht, in der Ehe kriselt es. Ray bemüht sich um ein entspanntes Verhältnis. Bei einer Raststation verletzt sich Peri bei einem Sturz in eine Baugrube. Im nahegelegenen Krankenhaus begleitet Joanne ihre Tochter für weitere Untersuchungen, während Ray im Wartezimmer bleibt. Als Ehefrau und Tochter nach Stunden immer noch nicht zurück sind, sucht er nach seiner Familie. Doch sie sind wie vom Erdboden verschluckt und es gibt auch keine Unterlagen über eine Aufnahme im Krankenhaus. Ray ist davon überzeugt, dass hier etwas nicht stimmt – aber niemand glaubt dem sichtlich gestressten und leicht erregbaren Mann. 

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Don't Move (2024)

Iris (Kelsey Asbille) steckt in einer schweren Depression seit ihr kleiner Sohn bei einem Unfall gestorben ist. Eine Tages steht sie frühmorgens auf und plant, ihrem Leben ein Ende zu setzen, indem sie von der selben Klippe in den Tod springt wie ihr Sohn bei einem Wanderausflug. Als sie am Klippenrand steht spricht sie plötzlich ein fremder Mann namens Richard an (Finn Wittrock). Irgendwie überzeugt er sie, nicht zu springen. Doch dann wird sie am Parkplatz von Richard überfallen und betäubt. Als sie wieder aufwacht, stellt sich heraus, dass er ein Serienkiller ist. Nur durch einen glücklichen Zufall kann sie entkommen und flieht in den Wald. Doch Richard hat ihr ein lähmendes Gift gespritzt, das langsam zu wirken beginnt. 

Was folgt, ist ein nervenzerfetzendes Katz- und Maus-Spiel zwischen Iris und Richard. Dabei glänzt der zwar vorhersehbare, aber trotzdem spannende Mix aus Survival- & Crime-Thriller nicht gerade mit überraschenden Wendungen. Dank der überzeugenden Besetzung, allen voran die Performance von Asbille (bekannt als Monica Dutton aus "Yellowstone"), wird dieses kleine Manko aber mehr als ausgeglichen.

Companion_2024_Warner_01 | © Warner Bros

Companion – Die perfekte Begleitung (2025)

Zum Abschluss ein spannender Sci-Fi-Crime-Thriller mit einer erfrischenden Prise schwarzem Humor: Das junge Paar Josh (Jack Quaid) und Iris (Sophie Thatcher) fährt aufs Land, wo sie in einem luxuriös Haus mit Joshs Freunden das Wochenende verbringen. Als es bei einem sexuellen Übergriff zu einer Bluttat kommt, muss Iris eine unglaubliche Feststellung machen, die ihr Leben für immer verändert. 

Die Handlung kann zwar nicht wirklich überraschen, aber die spannende Crime-Geschichte funktioniert dank Thatcher und Quaid in den Hauptrollen bestens. Auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen.  

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