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Die lesbische Regisseurin und Drehbuchautorin Kris Williams (Hannah Einbinder) soll dem legendären 80er-Jahre-Slasher-Horror-Franchise rund um den Maskenkiller "Little Death" neues Leben einhauchen. Kris ist tatsächlich ein Fan der Horrorfilme und will nach unzähligen schlechten Fortsetzungen einen guten Film abliefern. Darum will sie die zurückgezogen lebende Schauspielerin Billy Presley (Gillian Anderson) für ihr Projekt gewinnen, die im ersten Film das überlebende "Final Girl" gespielt hat. Doch das Kennenlernen verläuft ganz anders als es sich Kris vorgestellt hat. Bald findet sich die queere Filmemacherin in einer wahnwitzigen Welt aus Angst und Begierde wieder, in der sich Realität und Fiktion zu einem blutigen Gemenge vermischen.
Writer/Director Jane Schoenbrun vermischt nach "I Saw the TV Glow" erneut Realität und Fiktion zu einer queeren Melange. Mit dieser etwas verkopften, aber humorvollen Slasher-Hommage hat Schoenbrun eine queere Neuinterpretation des Teenie-Slashers abgeliefert. Man könnte fast von einem lesbisch-feministischen Genre-Manifest sprechen, das für Slasher-Fans auf jeden Fall sehenswert ist. Wer queere Filme ebenso mag wie Slasher-Horror, wird eine blutiges Freudenfest erleben.
Regie:
McG
Besetzung:
Samara Weaving, Judah Lewis, Robbie Amell
Trailer