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Die 25 teuersten TV-Serien aller Zeiten | © Amazon Studios/ Ben Rothstein

Die 25 teuersten TV-Serien aller Zeiten

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Aufwändige Hit-Serien sind wie pures Gold für Streaming-Dienste. Das in die Serien-Produktion gesteckte Geld ist daher in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.

Populäre TV-Serien wie "Game of Thrones" und "Stranger Things" sind nahezu unbezahlbar für Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Video und Disney+. Denn Serien-Junkies und potenzielle Abonnenten umschwärmen sie wie Motten das Licht. Es wundert daher nicht, dass im zunehmenden Wettbewerb der Streaming-Anbieter immer mehr Geld in die Serien-Produktion gesteckt wird. Die TV-Serien-Budgets wurden in den vergangenen Jahren stetig erhöht.

Steigende Produktionskosten pro Episode

Vor dem Streaming-Boom war der US-Kabelsender HBO die Heimat hochkarätiger Serien. Damals war HBO mit der legendären Western-Serie "Deadwood" (2004 bis 2006) mit 4,5 Mio. Dollar pro Episode schon in der Luxus-Klasse unterwegs. Auch die erste wirklich populäre Netflix-Serie "House of Cards" (2013 bis 2018) kam anfangs noch mit einem Budget von 4,5 Mio. Dollar pro Episode aus. Sogar die sündteure HBO-Serie "Vinyl" von Martin Scorsese und Mick Jagger, die trotz abruptem Ende nach der ersten Staffel auf jeden Fall sehenswert ist, schafft es mit 7,5 Mio. Dollar pro Episode nicht mehr in die Top-25.

Der Eintrittspreis in die Top-25 der teuersten TV-Serien liegt bei 9 Mio. Dollar pro Episode, ab 10 Mio. Dollar ist man in den Top-20 und in die Top-10 kommt man zurzeit ab 15 Mio. Dollar pro Episode, wobei viele Serien in dieser Preisspanne gleichauf liegen.

Doch hohe Produktionsbudgets garantieren nicht den kommerziellen Erfolg: Unter den 25 teuersten TV-Serien aller Zeiten (gemessen an den durchschnittlichen Produktionskosten pro Episode) finden sich auch einige Flops. Die folgenden Produktionskosten haben wir anhand von – oft widersprüchlichen – Medienberichten, insbesondere in US-Fachmedien wie "The Hollywood Reporter" und "Deadline Hollywood", recherchiert. 

 

The-Big-Bang-Theory_serie_CBS | © Warner Bros TV

25. The Big Bang Theory (CBS, 2007 - 2019): 9 Mio. Dollar

BAANG! "The Big Bang Theory" ist eine Sitcom, die im Studio produziert wird. Es gibt keine kostspielige Ausstattung und keine exotischen Schauplätze. In welchem Schwarzen Loch ist hier also das Geld verschwunden? Die Antwort ist die gleiche wie schon bei der Kultserie "Friends", zu der wir noch kommen werden: Die Kosten pro Episode waren nur bei der letzten Staffel so hoch. Während die drei Serien-Stars Jim Parsons, Johnny Galecki und Kaley Cuoco in der ersten Staffel noch verhältnismäßig bescheidene 60.000 Dollar pro Episode auf ihre Konten überwiesen bekamen, räumten sie in der letzten Staffel jeweils rund eine Mio. Dollar pro Folge ab. Auch der Rest der Clique bekam jeweils rund eine halbe Mio. Dollar pro Episode. Damit machten schon alleine die Gagen der Schauspieler einen großen Teil des Produktionsbudgets aus. 

 

Sense8_serie_Netflix

24. Sense8 (Netflix, 2015 – 2018): 9 Mio. Dollar

Für die "Matrix"-Produzentinnen Lana und Lily Wachowski hatte Netflix im Jahr 2015 die Spendierhosen an. Die Wachowskis hatten freie Hand bei der Wahl der Drehorte für die Mystery-Serie, was zu überbordenden Kosten von 9 Mio. Dollar pro Episode in der ersten Staffel führte. Letztendlich dürfte die Rechnung für Netflix nicht aufgegangen sein, denn nach der zweiten Staffel wurde die Serie eingestellt und schließlich mit einem zweieinhalbstündigen Film abgeschlossen. 

 

Marco-Polo_serie_Netflix_02

23. Marco Polo (Netflix, 2014 – 2016): 9 Mio. Dollar

Als einer der größten Flops von Netflix gilt auch die aufwändig produzierte Abenteuerserie "Marco Polo". Sie hätte 2014 die Antwort des Streaming-Giganten auf den weltweiten Erfolg von "Game of Thrones" werden sollen. Dafür wurde ein Budget von 90 Mio. Dollar für 10 Episoden aufgestellt. Doch der Erfolg blieb aus. Anders als "Sense8" kam "Marco Polo" nicht einmal bei der Kritik gut an. Auch hier war nach zwei Staffeln Schluss. 

 

Rome_serie_Sky-BBC_01

22. Rome (HBO, 2005 – 2007): 9,7 Mio. Dollar

Im Jahr 2005 war das Budget von 110 Mio. Dollar für zwölf Episoden von "Rome" noch eine große Sache. An den Produktionskosten beteiligten sich zudem die britische BBC und die italienische RAI. Die Kritik war von der aufwändig produzierten Serie über Leben und Intrigen in der Endphase der Römischen Republik begeistert. Doch vor Social-Media und Streaming-Boom erreichte die TV-Serie offenbar zu wenig Aufmerksamkeit beim Publikum. Der Untergang von "Rome" kam nach zwei Staffeln. 

 

Halo_S1_013_RT | © Microsoft / Paramount+

21. Halo (Paramount+, seit 2022): 10 Mio. Dollar

Die Sci-Fi-Serie auf Basis des populären Xbox-Games hat pro Episode satte 10 Mio. Dollar verschlungen, wobei die Kosten hier wohl eher nicht durch Schauspieler-Gagen oder exotische Schauplätze verursacht wurden. Abgesehen von der Frage, wohin das ganze Geld geflossen ist – die Spezialeffekte waren auch nicht so überragend – , stellt sich in diesem Fall auch die Frage, ob sich die Investition ausgezahlt hat? Denn bei Kritikern und Fans blieben die Reaktionen auf die Serie verhalten bis negativ.  

 

Rad-der-Zeit_S1_Amazon_101_190917_THIJAN_00549_1 | © Amazon

20. Das Rad der Zeit (Amazon Prime Video, seit 2021): 10 Mio. Dollar

Für Amazon ist der Preis von 10 Mio. Dollar für jede der 8 Episoden im Vergleich zu anderen Prestige-Projekten eher eine geringe Summe. Trotzdem ist die Fantasy-Serie auf Basis der gleichnamigen Romanserie damit unter den 20 teuersten TV-Serien aller Zeiten. Grund für die hohen Kosten sind unter anderem die aufwändigen und detailverliebten Spezialeffekte, um die Magie darzustellen. Außerdem erfordert der Dreh riesige Sets mit zahlreichen Extras. Das wird sich auch in den bereits von Amazon bestellten Staffeln zwei und drei nicht ändern. 

 

The-Witcher_101_Unit_08529_RT | © Netflix

19. The Witcher (Netflix, seit 2019): 10 Mio. Dollar

Die mittelalterliche Fantasy-Serie rund um den (noch) von Henry Cavill gespielten Monsterjäger Geralt von Riva beeindruckt mit großartiger Ausstattung, hochkarätiger Besetzung und Spezialeffekten, die sich sehen lassen können. Nach dem Erfolg der ersten Staffel erhöhte sich die die Gage von Cavill von 400.000 Dollar pro Episode auf über 1 Mio. Dollar in der zweiten Staffel. Ob die Ausgaben pro Episode sinken, wenn ab der vierten Staffel Liam Hemsworth die Hauptrolle übernimmt, ist nicht bekannt. 

 

Westworld_serie_HBO_01 | © HBO/ Warner Bros

18. Westworld (HBO, seit 2016): 10 Mio. Dollar

Das Produzenten-Ehepaar Jonathan Nolan und Lisa Joy lieferte 2016 mit der aufwändigen Verfilmung des gleichnamigen Buches von Michael Crichton einen mysteriösen Mix aus Western und Science-Fiction ab. HBO ließ sich das undurchschaubare Verwirrspiel satte 100 Mio. Dollar für 10 Episoden kosten, wohl auch um einen hochkarätigen Nachfolger für "Game of Thrones" abzuliefern. 

 

Friends_serie_NBC_01

17. Friends (NBC, 1994 – 2004): 10 Mio. Dollar

"Friends" war schon lange vor dem Streaming-Boom ein Serien-Hit im linearen Fernsehen. Das führte dazu, dass der US-Sender NBC für die zehnte und letzte Staffel tief in die Tasche griff. Die sechs Serien-Stars Matthew Perry, Jennifer Anniston, Courtney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc und David Schwimmer erhielten dafür jeweils eine Mio. Dollar pro Episode. Damit wurden schon 60 Prozent der Produktionskosten der finalen Staffel in die Gagen der Hauptdarsteller investiert. Aber es dürfte sich ausgezahlt haben, denn "Friends" ist auch heute noch ein Serien-Hit, um den sich Streaming-Plattformen streiten. 

 

Band_of_Brothers_Miniserie_HBO_01

16. Band of Brothers (HBO, 2001): 12,5 Mio. Dollar

Bei der epischen HBO-Miniserie sieht man, wohin die Budgetmittel von insgesamt 125 Mio. Dollar geflossen sind. "Band of Brothers – Wir waren wie Brüder" folgt in zehn Episoden den Soldaten der US-amerikanischen "Easy Company" nach der Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg. 

 

Emergency-Room_Serie_NBC

15. Emergency Room (NBC, 1994 - 2009): 13 Mio. Dollar

Die Krankenhaus-Serie war in den Jahren zwischen 1994 und 2009 ein Dauerbrenner und in den 90ern die meistgesehene TV-Serie in den USA. Das motivierte den US-Sender NBC im Jahr 1998 für die Produktion von 22 neuen Episoden satte 286 Mio. Dollar hinzublättern, also 13 Mio. Dollar pro Folge. Einen Großteil der Kosten machten die Gagen der zahlreichen Schauspieler aus. Für die damalige Zeit war das ein beachtliches Budget. 

 

TheCrown_Serie_304_Unit_00171_R_Netflix | © Netflix

14. The Crown (Netflix, seit 2016): 13 Mio. Dollar

Die Serie über das Leben der britischen Königin Elisabeth II. beginnt nach ihrer Hochzeit im Jahr 1947. Jede Staffel deckt etwa ein Jahrzehnt ab. Für Netflix ist die aufwändig produzierte Serie ein Prestige-Projekt, das mit Preisen wie Emmy und Golden Globes überhäuft wurde. Das kolportierte Budget von 130 Mio. Dollar pro Staffel dürfte sich lohnen. Denn Netflix will den bereits produzierten vier noch weitere zwei Staffeln folgen lassen. Das Drama rund um die britischen Royals kommt somit wohl auch bei den Abonnenten des Streaming-Giganten gut an. 

 

The-Get-Down_serie_Netflix | © Netflix

13. The Get Down (Netflix, 2017): 13 bis 16 Mio. Dollar

Das Hip-Hop-Epos gilt als teuerste Serie, die Netflix jemals produziert hat. Die hohen Produktionskosten waren aber ursprünglich nicht geplant. Sie explodierten durch die Exklusivrechte für die Musik und dergleichen. Wie hoch die Kosten tatsächlich waren, ist nicht genau bekannt. Kolportiert werden von 120 Mio. bis zu knapp 200 Mio. Dollar, aber die Quellenlage ist unübersichtlich. Da aber "The Get Down" immer noch als teuerste Netflix-Serie gilt, schätzen wir die Kosten pro Episode irgendwo zwischen 13 und 16 Mio. Dollar. Sicher ist hingegen, dass sich der Aufwand nicht gelohnt hat. Der Erfolg war trotz massiver Werbung für die Serie mäßig. Nach der ersten Staffel war schon wieder Schluss. 

 

Sandman_108_Netflix_00596R | © Netflix

12. The Sandman (Netflix, seit 2022): 15 Mio. Dollar

Die Verfilmung des kultigen Comics von Neil Gaiman war für Netflix ein Prestige-Projekt, für das keine Kosten und Mühen gescheut wurden. Immerhin hatten Fans schon seit Jahrzehnten von einer Verfilmung geträumt. Als es dann soweit war, blieben der ganz große Erfolg aber aus. Spezialeffekte, um die fantastischen Traumwelten nachzustellen, sind eben doch nicht alles. Angesichts der hohen Produktionskosten für die aufwändigen Sets, hat sich der Aufwand wohl eher nicht gelohnt. Inzwischen wurde die Serie zwar um eine weitere Staffel verlängert, aber Netflix brauchte ganze drei Monate, um sich dazu durchzuringen.

 

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11. See (AppleTV+, 2019): 15 Mio. Dollar

Für die dystopische Fantasy-Serie scheute Apple keine Kosten und Mühen. Schließlich wurden hochkarätige Serien für den Launch des eigenen Streaming-Services AppleTV+ benötigt. Zu einem teuren Spaß wurde die Serie wohl nicht nur wegen der Gage für Jason Momoa in der Hauptrolle, sondern auch aufgrund der CGI-Spezialeffekte in der Postproduktion. Die Investition hat sich anscheinend gelohnt, denn "See – Reich der Blinden" wurde um eine zweite Staffel verlängert. Die Produktion wurde allerdings im Zuge der COVID-19-Pandemie unterbrochen. 

 

The-Morning-Show_serie_AppleTV_01 | © AppleTV+

10. The Morning Show (Apple TV+, 2019): 15 Mio. Dollar

Aus dem gleichen Grund wie Jason Momoa erhielten 2019 auch Jennifer Aniston und Reese Witherspoon von Apple eine saftige Gage. Jeweils zwei Mio. Dollar pro Episode wurden an die beiden Schauspielerinnen für ihre Rollen in "The Morning Show" gezahlt. Steve Carel in einer weiteren Rolle war sicherlich auch nicht gerade günstig. Aber was kostet die Welt, wenn es darum geht eine neue Streaming-Plattform zu starten. Mehr als ein Drittel der Produktionskosten geht somit an die drei Hollywood-Stars. Immerhin überzeugte "The Morning Show" bei den Golden Globe Awards 2020, wo die Serie in der Kategorie "Beste Dramaserie" und Aniston und Witherspoon als beste Hauptdarstellerinnen nominiert wurden. Eine zweite Staffel ist bereits in Planung. 

 

The-Mandalorian_S02_Disney | © Lucasfilm/ Disney

9. Star Wars: The Mandalorian (Disney+, seit 2019): 15 Mio. Dollar

Zum Start der eigenen Streaming-Plattform Disney+ hat auch der Maus-Konzern keine Kosten und Mühen gescheut: 120 Mio. Dollar für acht Episoden von "The Mandalorian". Im Gegensatz zur Sequel-Trilogie im Kino wurde die erste nicht-animierte "Star Wars"-Serie von Produzent Jon Favreau binnen kürzester Zeit zum einhelligen Liebling der Fan-Community. In Windeseile führte der Erfolg des schweigsamen Mandalorianers und seines als Baby-Yoda berühmt gewordenen Schützlings zu einer zweiten Staffel, die von "Star Wars"-Fans wieder einhellig gelobt wurde. Auch die dritte Staffel war noch ein Erfolg, wiewohl der Jubel schon deutlich verhaltener ausfiel. 

Inzwischen hat Disney weitere "Star Wars"-Serien für seinen Streaming-Dienst angekündigt und zwei davon bereits abgeliefert: "The Book of Boba Fett" und "Obi-Wan Kenobi" sollen ein geringeres Budget gehabt haben als "The Mandalorian", aber auch auf zumindest 12,5 Mio. Dollar pro Episode kommen. Damit wären sie auch in den Top-20. Wie die Marvel-Serien haben wir hier auch die "Star Wars"-Serien zusammengefasst. 

 

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8. Game of Thrones (HBO, 2011 – 2019): 15 Mio. Dollar

Bei "Game of Thrones" sieht man, wo die hohen Kosten entstehen: aufwändige Ausstattung, detailverliebte Kostüme, exotische Schauplätze. Allerdings waren die Kosten in der ersten Staffel noch deutlich niedriger, nämlich bei fünf bis sechs Mio. Dollar pro Episode. Als die mittelalterliche Fantasy-Serie zum populären TV-Phänomen wurde, zeigte sich HBO immer großzügiger. In der achten Staffel erreichten die Kosten für eine Episode im Schnitt bereits rund 15 Mio. Dollar. 

 

Wandavision_Marvel_S01_E006_01 | © Marvel Studios/ Disney

7. WandaVision (Disney+, 2021): 16,67 Mio. Dollar

Mit der ersten Realfilm-Serie im Marvel Cinematic Universe (MCU) unter der Ägide von Marvel-Mastermind Kevin Feige hätte Disney beinahe die teuerste Serie aller Zeiten abgeliefert. Grund genug, um die erste MCU-Serie von Disney+ hier als eigenen Platz anzuführen. Denn ursprünglich waren mit einem Budget von 150 Mio. Dollar für eine Staffel nur sechs Episoden geplant, also 25 Mio. Dollar pro Folge. Das wäre damals eindeutig der erste Platz gewesen. Aber es wurden dann doch neun Episoden produziert, also 16,67 Mio. Dollar pro Folge. 

 

House-of-the-Dragon_S1_Warner_819097_5772644_6000x4000 | © HBO / Warner Bros TV

6. House of Dragons (HBO, 2022): 20 Mio. Dollar

Die Prequel-Serie von "Game of Thrones" wurde mit Spannung erwartet. Für den Nachfolger, der wohl erfolgreichsten Serie aller Zeiten, wurden keine Kosten und Mühen gescheut. Im Gegensatz zu Netflix ("Sandman") und Amazon ("Der Herr der Ringe") hat HBO aber nicht nur in teure Spezialeffekte und erstklassige Ausstattung investiert, sondern erneut auch in hochkarätige Schauspieler und Autoren, die etwas von Charakteren und Plots verstehen. Es hat sich gelohnt: "House of Dragons" war ein voller Erfolg und wurde schon um eine zweite Staffel verlängert. 

 

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5. The Pacific (HBO, 2010): 21,7 Mio. Dollar

Mit „The Pacific“ wollte HBO an den Erfolg der Serie "Band of Brothers" anschließen. Diesmal folgt die Handlung der Miniserie einer kleinen Gruppe von US-Soldaten im pazifischen Inselkrieg im Zweiten Weltkrieg. Mit einem Budget von 217 Mio. Dollar für zehn Episoden war "The Pacific" bis vor kurzem die mit Abstand teuerste TV-Serie aller Zeiten. Immerhin blieb der Erfolg nicht aus: Bei den Emmy Awards 2010 wurde die HBO-Serie 24 Mal nominiert und erhielt acht Auszeichnungen, darunter in der Kategorie "Beste Miniserie". 

 

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4. Marvel-Serien – Loki & The Falcon and the Winter Soldier (Disney+, 2021): 25 Mio. Dollar

Zum Start des eigenen Streamingdienstes hat sich Disney die genannten Marvel-Serien einiges kosten lassen. Jede der sechsteiligen Serien hatte ein Budget von 150 Mio. Dollar, was pro Episode satte 25 Mio. Dollar macht. Angeblich sollen auch die späteren Marvel-Serien "Hawkeye" und "She-Hulk" ein ähnlich hohes Budget gehabt haben, was nur schwer zu glauben ist. Jedenfalls wurden "Miss Marvel" und "Moon Knight" deutlich günstiger produziert, wobei günstiger relativ ist: die Kosten bei den beiden Serien lagen angeblich zwischen 10 und 15 Mio. Dollar pro Episode. 

 

Stranger-Things_serie_Netflix_01 | © Netflix

3. Stranger Things (Netflix, seit 2016): 30 Mio. Dollar

Die Mystery-Serie von Netflix hat seit 2016 Kultstatus erreicht. In der ersten Staffel lag das Budget pro Episode noch bei rund 6 Mio. Dollar, in Staffel drei standen bereits 8 Mio. Dollar zur Verfügung. In der mit Spannung erwarteten vierten Staffel stieg das Produktionsbudget der Serie laut einem Bericht des Wall Street Journals noch einmal massiv an. Die Fans mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie fast zwei Jahre länger als erwartet auf die neue Staffel warten. Netflix hat dafür auch geklotzt und nicht gekleckert. Die neun Episoden sind deutlich länger als zuvor, die letzten beiden Folgen haben sogar Spielfilmlänge. Das durchschnittliche Budget pro Episode ist daher auch in schwindelerregende Höhen gestiegen: 30 Mio. Dollar. Angesichts der anhaltenden Popularität von "Stranger Things" dürfte das allerdings eine ziemlich gute Investition sein. 

 

Citadel_S1_Amazon_AGBO_VFX_17232703_Still004 | © Amazon

2. Citadel (Amazon Prime Video, 2023): 50 Mio. Dollar

Für die Agentenserie hat Amazon tief in die Tasche gegriffen, aber nicht unbedingt freiwillig. Die Produktionskosten für die Serie der Regie-Brüder Joe und Anthony Russo ("Avengers: Infinity War" und "Avengers: Endgame") war schon von Haus aus hoch angesetzt. Aber die Serien-Produktion stand unter einem schlechten Stern: Nichts ging nach Plan und allein durch komplizierte Dreharbeiten kam es zu unerwarteten Mehrkosten von 65 Mio. Dollar. Im Endeffekt musste Amazon für eine Episode der Actionserie rund um eine mysteriöse Spionage-Agentur satte 50 Mio. Dollar ausgeben. Damit ist "Citadel" die zweitteuerste Serie aller Zeiten nach … 

 

Herr-der-Ringe_Serie_S1 Amazon Studios_210504_ROTBEN_00059_R4 | © Amazon Studios/ Ben Rothstein

1. The Lord of the Rings: Rings of Power (Amazon Prime Video, 2022): 58 Mio. Dollar

Mit der Vorgeschichte des populären "Der Herr der Ringe"-Epos von J.R.R. Tolkien hat Amazon die bei weitem teuerste Serie aller Zeiten abgeliefert. Das war schon lange vor dem Produktionsstart klar, als der Konzern nur für die Filmrechte – ohne Kosten für Produktion und Marketing – schon rund 250 Mio. Dollar hinblätterte. Dabei hat sich Amazon zudem dazu verpflichtet, mindestens fünf Staffeln abzuliefern. Die Produktion der ersten Staffel soll 462 Mio. Dollar gekostet haben, also im Schnitt 57,75 Mio. Dollar pro Episode. Allerdings soll sich Amazon davon auch einiges wieder in Form von Filmförderungen und Steuervergünstigungen (z.B. in Neuseeland) wieder zurückgeholt haben. Aber ähnliche Tricks haben wohl auch die anderen Serien-Produzenten auf Lager.

Die legendäre Fantasy-Serie ist somit die eindeutig teuerste TV-Serie aller Zeiten. Ob es sich für Amazon auszahlt, darf bezweifelt werden. Offiziell war "Rings of Power" zwar ein Erfolg und das visuelle Design der Serie ist ohne Zweifel sehenswert. Aber bei den Drehbuchautoren wurde offenbar gespart. Charaktere und Plot kamen bei Tolkien-Fans teilweise gar nicht gut an und auch das Kritikerlob blieb eher spärlich. 

 

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