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New York in den 30er-Jahren: Der alternde Privatdetektiv Ben Reilly (Nicolas Cage) ist in dieser Marvel-Parallelwelt eine alternative Version des Superhelden Spider-Man, bekannt als "Spider". Doch Reilly hat nach einem schweren Schicksalsschlag vor fünf Jahren sein schwarzes Superhelden-Kostüm an den Nagel gehängt. Nun schlägt er sich als abgehalfterter Privatdetektiv durchs Leben. Doch dann wird er in einen Fall verwickelt, der ihn wieder zu seinem alten Erzfeind Silvermane (Brendan Gleeson) zurückführt.
'"Spider-Noir" ist ein Superhelden-Abenteuer im Stil klassischer Film-Noir-Krimis. Die Klischees beider Genres werden gekonnt kombiniert, was gar nicht so schlecht funktoniert. Wen überzeichnete Genre-Klischees und genretypische Handlungsverläufen ohne große Überraschungen nicht stören, wird mit "Spider-Noir" gut unterhalten.
In der 8-teiligen Serie tauchen einige bekannte Gesicher auf, allen voran Cage und Gleeson. Der visuelle Stil der 30er-Jahre ist natürlich ebenfalls eine Reminiszenz an den Film-Noir. Es gibt sogar eine Schwarz-Weiß-Version der Serie. Ein Manko der Serie ist aber, dass die Film-Noir-Welt von hinten bis vorne digital wirkt – und damit eigentlich eher wie eine billige Kopie oder trashige Parodie einer düsteren Hard-Boiled-Detective-Geschichte. Trotzdem kam die Serie als Genre-Mix bei Kritikern und Fans sehr gut an.
Regie:
McG
Besetzung:
Samara Weaving, Judah Lewis, Robbie Amell
Trailer