MGM+ testen: 14 Film-Juwelen für den 7-Tage-Gratistest
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Amazon Channels gratis schauen: Diese Film-Highlights bei MGM+ sind unsere Tipps für den 7-Tage-Test des Streaming-Channels.
Der Amazon Channel MGM+ ist ein zusätzliches Streaming-Angebot, das Amazon Prime-Abonnenten für 4,99 EUR pro Monat dazubuchen können. Darin enthalten sind zahlreiche Film-Klassiker des traditionsreiche Hollywood-Studio Metro-Goldwyn-Meyer (MGM), bekannt durch sein Logo mit dem brüllenden Löwen. Außerdem gibt es auch die Serien und Filme des bekannten Studios Lionsgate und des dazugehörigen US-Senders Starz dazu (ehemals als Streamingdienst Starzplay bzw. LIONSGATE+ bekannt). Die Serien-Highlights bei MGM+ haben wir hier schon einmal beleuchtet:
1 Woche gratis testen
Zum Glück gibt es bei den Amazon Channels immer die Möglichkeit, das Streaming-Angebot 7 Tage lang gratis zu testen. Das ist genug Zeit, damit du dir ein Bild davon machen kannst, ob die Filmauswahl für deinen Geschmack passt.
ACHTUNG! Die 7-tägige Testphase geht automatisch in ein Monatsabonnement über, das du dann monatlich kündigen kannst. Aber die Kündigung innerhalb der Testphase ist ganz einfach. Wenn du dir sicher bist, dass du den Amazon Channel nicht verlängern wirst, kannst du auch gleich nach der Buchung kündigen und die vollen 7 Tage testen. Du kannst die Kündigung auch widerrufen, falls du dich doch für ein Monatsabo entscheidest.
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So einfach kannst du die Amazon Channels kündigen
Sobald du die Testphase gestartet hast, ist der Streaming-Channel in deinem Konto zu sehen. Gehe in deinem User-Profil in "Konto & Einstellungen" – wohlgemerkt auf der "Prime Video"-Startseite und nicht ins allgemeine Amazon-Konto in der obersten Menüleiste. In "Channels" kannst du deine gebuchten Amazon Channels kündigen, damit die Testphase nicht in ein Monatsabo übergeht oder wenn du ein bestehendes Monatsabo kündigen willst. Hier geht's direkt zum Channel-Bereich in den Einstellungen.
Unsere 14 Film-Tipps für den 7 Tage-Gratis-Test von MGM+
Damit du gleich loslegen kannst, haben wir auch ein paar Film-Tipps für dich parat. Dabei haben wir uns auf einige Film-Juwelen konzentriert. Diese 14 Filme lohnen sich auf jeden Fall – und wenn du Zeit und Lust hast, findest du auch noch viele Klassiker, vor allem aus den Bereichen Action, Thriller und Komödie.
Eines sei noch erwähnt: Die Fluktuation zwischen MGM+ und dem regulären Amazon Prime Video Abo ist recht hoch. Immer wieder wechseln Filme von MGM+ ins reguläre Prime-Abo und wieder zurück.
Aber genug geplaudert – hier sind unsere 14 Film-Juwelen für den 7-Tage-Gratistest von MGM+:
Thriller & Action:
Kalifornia
(1993)
Sein Artikel über Serienkiller hat dem jungen Journalisten Brian (David Duchovny) einen Buch-Deal eingebracht. Mit seiner Freundin Carrie (Michelle Forbes), einer begabten Fotografin, übersiedelt er von der Ostküste nach Kalifornien. Aus Recherchegründen für das Buch führt ihre Reiseroute im Hinterland der USA bei berüchtigten Schauplätzen vorbei, an denen bekannte Serienkiller ihr Unwesen getrieben haben. Um Benzinkosten zu sparen, platziert die Studenten am schwarzen Brett der Uni eine Mitfahrgelegenheit nach Kalifornien. Als sich das "White Trash"-Pärchen Early (Brad Pitt) und Adele (Juliette Lewis) meldet, ist Carrie skeptisch, ob das auf der langen Reise gut gehen kann. Doch Brian tut das als Vorurteil ab. Schon bald ergeben sich Spannungen und es stellt sich heraus, dass Brian und Carrie keine Ahnung haben, mit wem sie sich da eingelassen haben.
"Kalifornia" war im Kino ein Flop, gilt heute aber als einprägsames Meisterwerk mit Arthouse-Vibes und ist ein heißer Tipp für Fans von düsteren Road-Movies und Serienkiller-Thrillern.
The Wolf of Snow Hollow
(2020)
Im kleinen Wintersport-Dorf Snow Hollow passiert normalerweise nicht viel. Ein bestialischer Mord an einer Touristin ist da schon ein riesiger Aufreger in der Ortschaft, der den ohnedies schon mega-gestressten Debuty-Sheriff John Marshall (Jim Cummings) enorm unter Druck setzt. Der trockene Alkoholiker und geschiedene Vater hat auch ein massives Wutproblem. Außerdem will der Sheriff (Robert Forster), sein Vater und Vorgesetzter, einfach nicht in Rente gehen, obwohl es ihm gesundheitlich schlecht geht. Als immer mehr verstümmelte Frauenleichen gefunden werden, kann es John nicht fassen, dass manche von einem Werwolf sprechen und andere ihm Versagen bei der Suche nach dem Mörder vorwerfen. Immer mehr schlittert der Mann in Richtung Nervenzusammenbruch.
"The Wolf of Snow Hollow" ist ein stimmiger Crime-Thriller, der nicht nur mit schwarzem Humor unterhält, sondern auch mit der sich langsam aufbauenden Spannung in winterlichem Setting. Die bestialischen Morde geraten angesichts des völlig überforderten Sheriffs beinahe zur Nebensache und der Twist am Schluss ist so hinterhältig, dass es schon fast genial ist.
In der Hitze der Nacht
(1967)
Oscar-prämierter "Whodunit"-& Buddy-Cop-Krimi, der den Rassismus in den Südstaaten anhand eines Mordfalles in den Mittelpunkt rückt: Auf der Durchreise wird Virgil Tibbs (Sidney Poitier) in einer Südstaaten-Kleinstadt wegen Mordverdachts festgenommen. Er soll einen weißen Industriellen umgebracht haben. Bald stellt sich heraus, dass Tibbs selbst ein Polizist ist und nur wegen seiner Hautfarbe zum Verdächtigen wurde. Die peinliche Verhaftung führt dazu, dass der rassistische Polizeichef William Gillespie (Rod Steiger) dazu verdonnert wird, den Mordfall gemeinsam mit dem schwarzen Kollegen aus dem Norden aufzuklären. Der korrekte Tibbs bringt mit seinen Methoden frischen Wind in den Fall.
Robocop
(1987)
Knallhartes Action-Meisterwerk von Kult-Regisseur Paul Verhoeven: In einer nicht allzufernen Zukunft wird der Detroiter Polizist Alex Murphy (Peter Weller) lebensbedrohlich verletzt. Der mächtige Konzern OCP nützt seinen Körper für ein zukunftsweisendes Projekt. Als Murphy als Cyborg wieder aufwacht, kommt er einer Verschwörung in der korrupten Stadt auf die Spur – und soll daher gleich wieder aus dem Verkehr gezogen werden.
Paul Verhoevens "RoboCop" ist ein unübertroffener Kultfilm, als Actionfilm ebenso wie im Science-Fiction-Genre. Look & Feel des Films haben spätere Superhelden-Filme vorweggenommen. Die Neuverfilmung mit Joel Kinnaman aus dem Jahr 2014 kommt an das kultige Original nicht heran.
Horror & Science-Fiction:
Hereditary – Das Vermächtnis
(2018)
Krass verstörender Paranoia-Thriller von Ari Aster über die düstere Familiengeschichte einer von Toni Collette einprägsam gespielten Frau: Nach dem Tod ihrer entfremdeten Mutter fühlt sich Annie Graham (Toni Collette) irgendwie schuldig, weil sie ihre Kinder Peter und Charlie vor der Großmutter fern gehalten hat. In einer Selbsthilfegruppe spricht sie darüber, dass Persönlichkeitsstörungen und Depression in ihrer Familie verbreitet waren. Als Annies 13-jährige Tochter Charlie bei einem schrecklichen Unfall stirbt, gerät Annies Welt vollkommen aus den Fugen. Immer mehr kommt sie zu der Überzeugung, dass ihre Familie von einem düsteren und unausweichlichen Schicksal verfolgt wird.
Fans von düsteren Psycho-Thrillern kommen hier voll auf ihre Kosten. Doch die sehr verstörende Atmosphäre und die erschreckend realistischen Darstellungen sind nichts für schwache Nerven.
Carrie
(2013)
Diese Neuverfilmung von Stephen Kings erstem Roman kommt zwar nicht an die einzigartige Atmosphäre der ersten Verfilmung von Brian De Palma mit Sissy Spacek in der Hauptrolle heran – aber Chloë Grace Moretz als Carrie und Julianne Moor als ihre religiös-fanatische Mutter können sich ebenfalls sehen lassen: Carrie wird von ihrer Mutter nicht aufgeklärt und in der Schule verspottet und gemobbt. Als ihre Mitschülerinnen am Abschlussball der Schule eine fiesen Plan aushecken, ahnen sie nicht, welchen Teufelskreis sie damit in Gang setzen.
Candyman
(2021)
Fortsetzung des Horror-Klassikers "Candyman's Fluch": Viele Jahre sind vergangen seit den Ereignissen des Horror-Klassikers "Candyman's Fluch" (1992). Das Viertel in dem der Candyman im Originalfilm sein Unwesen getrieben hat, ist inzwischen zu einer beliebten Wohngegend geworden. Der Künstler Anthony McCoy (Yahya Abdul-Mateen II) zieht mit seiner Freundin, der Galeristin Brianna Cartwright (Teyonah Parris), in eine luxuriöse Eigentumswohnung im gentrifizierten Viertel Cabrini Green. Auf der Suche nach Inspiration für seine Gemälde stößt Anthony auf den Mythos vom Candyman – dem nach Rache dürstenden Geist eines auf grausame Weise gelynchten Afro-Amerikaners: Wer es wagt, den Namen Candyman fünfmal in einen Spiegel zu sprechen, zieht seinen tödlichen Zorn auf sich.
Species
(1995)
Sci-Fi-Action mit einer prickelnden Prise Erotik & Horror: Sil (Natasha Henstridge) sieht äußerlich wie eine attraktive Frau aus. Doch sie ist kein Mensch, sondern ein Alien-Mensch-Hybrid, gezüchtet mit außerirdischer DNA in einem geheimen Forschungslabor. Als Sil geschlechtsreif wird, flieht sie aus der Forschungseinrichtung, um sich mit einem Menschen zu paaren. Im Auftrag des Leiters des Alien-Experiments (Ben Kingsley) wird ein Team von Spezialisten losgeschickt, um Sil aufzuspüren. Unter der Führung des Kopfgeldjägers Preston Lennox (Michael Madsen) sollen die Wissenschaftler Dr. Laura Baker (Marg Helgenberger) und Dr. Stephen Arden (Alfred Molina) sowie der Empath Dan Smithson (Forest Whitaker) das aggressive Alien wieder einfangen und notfalls töten – bevor es sich vermehren kann!
Paradise Hills – Flucht aus dem Wunderland
(2019)
Märchenhafter Sci-Fi-Thriller über eine mysteriöse Insel, auf der renitente Frauen für die patriarchale Gesellschaft gefügig gemacht werden: Uma (Emma Roberts), Tochter aus wohlhabendem Haus, wacht eines Tages in einer seltsamen Einrichtung auf, die von der Herzogin (Milla Jovovich) geleitet wird. Dort soll ihre seelische Erkrankung geheilt werden, die darin besteht, dass sie sich nicht den Wünschen ihres Ehemannes beugt. Mit dem soll sie wiederum nach dem Willen ihres Vaters verheiratet werden, obwohl sie einen Mann aus der verpönten Unterschicht liebt.
Bald stellt sich heraus, dass dieses märchenhafte Resort auf einer Insel liegt und sich eine Flucht schwierig gestaltet. Dennoch findet sie Verbündete in Yu (Awkwafina), Chloe (Danielle Macdonald) und Amarna (Eiza Gonzalez). Mit ihnen plant Uma ihre Flucht von der mysteriösen Insel.
Romantik & Drama:
Harry und Sally
(1989)
Meg Ryan und Billy Crystal in dem Liebesfilm der 80er-Jahre und Prototypen aller RomComs danach: Harry (Billy Crystal) und Sally (Meg Ryan) kennen einander schon seit dem College. Bei einer langen Autofahrt nach New York sind sie sich gegenseitig ziemlich auf die Nerven gegangen. Fünf Jahre später treffen sie sich zufällig wieder – und es hat sich nichts geändert. Als sie sich dann aber nochmals treffen und beide im Beziehungsfrust stecken, beschließen sie einfach, Harry's fundierte Theorie zu widerlegen, dass Männer und Frauen keine Freunde sein können.
American Fiction
(2023)
Gesellschaftssatire über einen erfolglosen Autor, der erst mit einem Buch voller Klischees über Afro-Amerikaner einen Bestseller landet: Thelonious Ellision (Jeffrey Wright), von Freunden und Familie nur "Monk" genannt, steckt in einer Midlife-Krise. An der Universität wird er als Professor beurlaubt, weil er die als politische Korrektheit getarnten Klischees seiner Studentinnen über Afro-Amerikaner nicht mehr unwidersprochen hinnehmen will oder kann. Er gilt zwar als anspruchsvoller Autor, aber wirklich Geld verdient er nicht mit seinen Büchern. Seinen Verleger sind seine Bücher nicht "schwarz genug". Sie wollen etwas in der Art des Bestsellers von Sintara Golden (Issa Rae). Ihr klischeehaftes Roman über das Elend der Afro-Amerikaner ist gerade in aller Munde.
Eines Abends schreibt Monk einen Schundroman, der sämtliche schwarzen Klischees in sich vereint. Von seinem Agenten Arthur (John Ortiz) verlangt er, das Machwerk aus Protest unter einem Pseudonym an seine Verleger zu schicken. Doch die Aktion geht nach hinten los: Die Verleger sind begeistert. Das bringt Monk in ein Dilemma: Denn sein neues Buch vereint alles, was er am US-Literaturbetrieb hasst. Aber er braucht auch das Geld wegen der Alzheimer-Erkrankung seiner Mutter.
Bernadette
(2019)
Tragikomödie von Richard Linklater ("Before Sunrise") mit großartiger Performance von Cate Blanchett als eigenwillige Architektin und Mutter in der Krise: "Where'd You Go, Bernadette", so der Originaltitel, ist ein humorvolles Drama über eine außergewöhnliche Frau, die über die Jahre in eine persönliche Krise geschlittert ist. Das zentrale Thema der Romanverfilmung ist die Suche nach dem persönlichen Sinn des Lebens sowie die Überwindung einer Sinnkrise – aber eher auf einer individuellen anstatt einer allgemein-philosophischen Ebene. Außerdem kann man "Bernadette" auch als Mutter-Tochter- oder Familienfilm sehen. Getragen wird der Film vor allem durch die großartige Performance von Cate Blanchett.
Tully
(2018)
Melancholische Tragikomödie mit Charlize Theron als überforderte Mutter, die unerwartete Hilfe bekommt: Marlo (Charlize Theron) steht als dreifache Mutter und berufstätige Frau am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Als ihr Bruder ihr eine Nacht-Nanny schenkt, ist Marlo zunächst skeptisch. Sie will alles selber schaffen. Doch dann entwickelt sich zwischen Marlo und der viel jüngeren Tully (Mackenzie Davis) eine tiefgehende Freundschaft. Marlo sieht die Dinge wieder ein wenig entspannter, seit Tully nachts auf das neugeborene Baby aufpasst.
Vice: Der zweite Mann
(2018)
Mit "Vice: Der zweite Mann" hat Writer/Director Adam McKay ("Don't Look Up") eine untypische Politiker-Biografie mit einigen unerwarteten Wendungen abgeliefert. Kaum zu glauben, dass das Leben eines unauffälligen Bürokraten wie Dick Cheney so humorvoll und spannend erzählt werden kann. McKay bedient sich dabei einiger kreativer Tricks. Beeindruckend ist auch die Verwandlung von Christian Bale, aber auch der Rest der Besetzung ist großartig.
Nachdem Cheney wegen Trunkenheit am Steuer angeklagt wird, stellt ihn seine Ehefrau Lynne (Amy Adams) vor die Wahl: Entweder er kriegt sein Leben auf die Reihe oder sie verlässt ihn. Was folgt, ist der Aufstieg Cheneys in den dunklen Korridoren der US-Politik bis zum erfolgreichen Unternehmer und Lobbyisten und letztendlich ganz an die Spitze des politischen Systems der USA, als einflussreicher Vizepräsident unter George W. Bush (Sam Rockwell).
"Vice" ist ein kreatives Meisterwerk und garantierter Spaß für Fans von schwarzhumorigen Politsatiren.