Die 20 besten Actionfilme zurzeit bei Amazon Prime Video
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Bei diesen Action-Highlights, die bei Prime Video zurzeit im Abo enthalten sind, geht die Post ab.
Bei wirklich guten Actionfilmen geht von Anfang an die Post ab. Die Handlung muss geradlinig und nicht zu ausgefeilt sein. Holprige Plots werden durch atemberaubendes Tempo im wahrsten Sinne des Wortes überfahren. Halsbrecherische Verfolgungsjagden gehören nämlich ebenso zum Standard-Repertoire eines anständigen Actionfilms wie spektakuläre Kampf- und Stunt-Szenen. Gewalt lässt sich dabei nicht vermeiden, muss aber nicht immer bis zum Splatter getrieben werden. Last but not least: Zum Actionfilm gehören natürlich auch knallharte Helden & Heldinnen und verachtenswerte Schurken & Schurkinnen, die aufeinander krachen und für das Wesentliche sorgen: ACTION!
Das sind zurzeit die besten Actionfilme im Abo von Amazon Prime Video:
Monkey Man
(2024)
Knallharter und packender Action- & Rache-Thriller von und mit Dev Patel als junger Mann, der sich am Mörder seiner Mutter rächen will: Kid (Patel) ist ein wütender junger Mann, der sich im wahrsten Sinne des Wortes durchs Leben schlägt: Er hält sich mit brutalen Untergrund-Kämpfen über Wasser, die er immer mit einer Gorilla-Maske beschreitet. Manche gewinnt er und immer wieder verliert er auch, wenn die Bezahlung dafür besser ist. Als er in einem exklusiven Club den Polizei-Chef Rana (Sikandar Kher) kennenlernt, erkennt er in ihm die Ursache all seiner Wut. Er ist der Mann, der in seiner Kindheit seine Mutter getötet hat. Kid hat nur noch Rache im Sinn – doch diese will gut geplant sein!
"Monkey Man" ist das Regiedebüt von Dev Patel, bekannt als Schauspieler in Filmen wie "Slumdog Millionär" (2008), "Chappie" (2015) und "Hotel Mumbai" (2019). Patel hat sich auch die Geschichte ausgedacht und am Drehbuch mitgeschrieben. Herausgekommen ist ein ebenso packender wie brutaler Rachefilm mit beeindruckend in Szene gesetzten Kämpfen, aber auch viel Emotion. Auch visuell ist der Film eindrucksvoll: Patel arbeitet mit eindringlichen Farbtönen, die eine düstere Stimmung fördern. Nahaufnahmen und Aufnahmen aus der Ich-Perspektive machen die Martial-Arts-Kämpfe fast hautnah erlebbbar. Insgesamt ein sehr gelungenes Regiedebüt und ein packendes Revenge-Movie.
Free Fire
(2016)
Ende der 70er-Jahre treffen in einer Lagerhalle in Boston zwei Gruppen von Gangstern aufeinander, um einen Deal abzuschließen. Auf der einen Seite die IRA-Mitglieder Chris (Cillian Murphy) und Frank (Smiley) mit ihren Fahrern Bernie (Enzo Cilenti) und Stevo (Sam Riley), auf der anderen Seite die Waffenhändler Vernon (Sharlto Copley) und Martin (Babou Ceesay) sowie ihre Begleiter Harry (Jack Reynor) und Gordon (Noah Taylor). Als Vermittler des Deals sind Justine (Brie Larson) und Ord (Armie Hammer) anwesend.
Die Stimmung ist von Anfang an gespannt, weil die falschen Waffen geliefert wurden. Trotz unprofessioneller Sticheleien zwischen den widersprüchlichen Charakteren wird der Deal aber wie geplant abgewickelt. Doch dann eskaliert plötzlich ein privater Streit. Aus heiterem Himmel finden sich alle Beteiligten in einer blutigen Schießerei wieder.
Was folgt, ist eine irrwitzige Gangster- & Action-Komödie mit viel schwarzem Humor und einem hohen Blutzoll, die an Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" erinnert. Regisseur Ben Wheatley ("Sightseers", "High-Rise") setzt aber nicht auf ausgegeilte Dialoge. Er lässt Taten sprechen. Immer brennender wird die Frage, wer die Lagerhalle am Schluss wohl lebend verlassen wird. "Free Fire" ist ein Heidenspaß für Fans durchgeknallter Gangster-Actionfilme.
Road House
(2024)
Action-Experte Doug Liman ("Die Bourne Identität", "Mr. & Mrs. Smith") hat den Haudrauf-Klassiker mit Patrick Swayze als professioneller Rausschmeißer neu verfilmt. Das ist ihm auch ganz gut gelungen. Der B-Movie-Charme bleibt erhalten, aber 20 Minuten weniger Laufzeit hätten dem Film gut getan. Der Plot ist jedoch nicht ganz derselbe wie noch 1989:
Im Mittelpunkt steht Elwood Dalton (Jake Gyllenhaal), der im Gegensatz zur Hauptfigur im Original eine erfolgreiche Karriere als Boxer hinter sich hat. Für die Bar-Besitzerin Frankie (Jessica Williams) soll er in einem Kaff in den Florida Keys die randalierenden Besucher unter Kontrolle bringen. Aber betrunkene Streithähne sind bald sein geringstes Problem, denn der schelmische Investor Brandt (Billy Magnussen) setzt alles daran, die Lokalität an sich zu reißen und in ein Luxus-Resort umzuwandeln. Seine Fäuste schwingenden Schergen randalieren ständig unter den Gästen und dann taucht auch noch ein hyper-maskuliner Schlägertypen (Box-Profi Connor McGregor) auf, der selbst Dalton Probleme bereitet. Bar-Schlägereien stehen also auf der Tagesordnung und man kann davon ausgehen, dass auch in diesem "Road House"-Remake gut ausgeteilt wird.
Revenge
(2017)
Dieser Rache-Actionthriller von der französischen Regisseurin Coralie Fargeat ("The Substance") ist visuell die knallbunte und durchgestylte Anti-These zu den sonst ziemlich grauen und düsteren Rape & Revenge Movies: Jen (Matilda Ingrid Lutz), jung und betörend, verbringt das Wochenende mit Richard (Kevin Janssens) in seiner Luxusvilla irgendwo in der Wüste. Dass der Unternehmer verheiratet ist, macht der selbstbewussten Frau nichts aus. Sie will nur ein schönes Wochenende mit ihm verbringen. Aber dass unerwartet zwei Geschäftspartner und Jagdfreunde von Richard auftauchen, stört sie sehr wohl. Noch dazu benehmen sich Stan (Vincent Colombe) und Dimitri (Guillaume Bouchede) auch noch wirklich rüpelhaft. Doch Jen macht gute Miene zum bösen Spiel. Das nützt aber alles nichts. Als sie von Stan brutal vergewaltigt wird, ist das nicht nur der Beginn eines erbitterten Überlebenskampfes für Jen, sondern auch der Auftakt eines blutigen Rache- & Action-Thrillers, der seinesgleichen sucht.
Upgrade
(2018)
Düsterer Cyberpunk-Thriller mit B-Movie-Charme von Regisseur Leigh Whannell ("Der Unsichtbare"), der gekonnt Sci-Fi, Action & Horror mixt: Nach einem Überfall auf Grey Trace (Logan Marshall-Green) und seine Frau Asha ist nichts mehr wie zuvor: Grey ist vom Hals abwärts gelähmt und Asha wurde vor seinen Augen erschossen. Da die Polizei bei den Mord-Ermittlungen nicht weiterkommt, nimmt Grey das Angebot des Tech-Milliardärs Eron Keen (Harrison Gilbertson) an: In seinem Nacken wird ein experimentelles KI-Tool namens STEM implantiert, das ihm die Kontrolle über seinen Körper zurückgibt. Es gibt nur eine Bedingung: Von seinem streng geheimen KI-Upgrade darf Grey niemandem erzählen.
Was folgt, ist ein knallharter Action-Thriller mit Kultpotenzial und B-Movie-Charme. Grey nimmt die Suche nach den Mördern seiner Frau selbst in die Hand. Dabei stellt sich heraus, dass STEM weit mehr ist als ein banales Implantat ist, das seine alten Körperfunktionen wiederherstellt. Die wieder gewonnene Kontrolle über seinen Körper zeigt bald auch Schattenseiten.
Skyscraper
(2018)
Der ehemalige Soldat und FBI-Geiselbefreier Will Sawyer (Dwayne "The Rock" Johnson) tritt gerade seinen neuen Job als Sicherheitsberater im "Pearl" an, dem fortschrittlichsten Wolkenkratzer der Welt. Das Gebäude steht kurz vor der Eröffnung. Mit seiner Frau Sarah (Neve Campbell) und den Kids ist Will aber schon in den Wohnbereich eingezogen. Auf dem Weg in die Sicherheitszentrale des Hochhauses, die nicht im Gebäude selbst liegt, wird Will überfallen und es wird ihm ein Tablet entwendet, mit dem alle Pearl-System kontrolliert werden können. Gleichzeitig übernehmen Terroristen die oberen Stockwerke des Wolkenkratzers.
Die Ähnlichkeiten dieses Action-Thrillers mit "Stirb langsam" liegen auf der Hand. Anders als Bruce Willis muss aber "The Rock" erst in das Gebäude eindringen und sich dann nach oben kämpfen. Action kommt dabei aber ebenso wenig zu kurz wie im kultigen Vorbild.
The Ministry of Ungentlemanly Warfare
(2024)
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs steht Großbritannien in Europa bald alleine gegen Nazi-Deutschland da. Um die deutschen U-Boote im Atlantik auszuschalten, gründet der britische Premierminister Winston Churchill eine geheime Spezialeinheit. Unter der Führung des eigenwilligen Majors Gus March-Phillips (Henry Cavill) und seiner von ihm ausgewählten Truppe wird die "Operation Postmaster" gestartet: Die Versorgungsschiffe für die U-Boot-Flotte der Deutschen auf der spanischen Insel Fernando Po vor der Küste Afrikas sollen versenkt werden.
Was folgt, ist eine halsbrecherische Mission, die lose auf einer wahren Begebenheit beruht. Star-Regisseur Guy Ritchie hat aus der auch in Wirklichkeit wagemutigen "Operation Postmaster" ein humorvolles Action-Abenteuer gemacht. Die Tradition von Weltkriegs-Filmen wie Robert Aldrichs "Das dreckige Dutzend" (1967) und Quentin Tarantinos "Inglorious Basterds" (2009) ist unverkennbar. Auch Erinnerungen an Ritchies Agenten-Komödie "Codename U.N.C.L.E." (2015) kommen auf. Der Abenteuerfilm unterhält auch dank der guten Besetzung: Mit dabei sind unter anderem Alan Ritchson ("Reacher") und Eiza Gonzalez ("Baby Driver").
Homefront
(2013)
Dieser Action-Thriller mit Jason Statham wirkt wie eine Zeitreise in die 80er-Jahre, dem goldenen Zeitalter des geradlinigen 100-Minuten-Actionfilms. Kein Wunder, denn das Drehbuch stammt von niemand geringerem als Sylvester Stallone: Statham spielt den ehemaligen Undercover-Agenten Phil Broker, dessen Einsatz zur Verhaftung eines Drogenboss geführt hat. Mit neuer Identität taucht er nach dem Tod seiner Frau mit seiner kleinen Tochter Maddy in einer Kleinstadt unter. Dort will er alles, nur nicht auffallen. Doch in der Schule wird Maddy vom Neffen des örtlichen Drogendealers "Gator" (James Franco) gemobbt und bedrängt. Phil will die Sache friedlich regeln, aber der durchgeknallte Gator sieht das anders. Er beginnt in Phils Angelegenheiten herumzuschnüffeln – und so nehmen die Dinge ihren gewalttätigen Lauf. Sehr solide Action!
Source Code
(2011)
Packender Sci-Fi- & Action-Thriller mit Jake Gyllenhaal als der US-Soldat Captain Colter Stevens (Jake Gyllenhaal). Er wacht in einem Pendlerzug nach Chicago auf, der nur wenige Minuten später durch eine Bombe in die Luft fliegt. Bald muss er feststellen, dass er mit Hilfe einer experimentellen Technologie in das Gehirn eines getöteten Passagiers versetzt wurde. Sein Ziel ist es, denn Bombenleger innerhalb der letzten acht Minuten vor der Explosion zu identifizieren. Dafür muss er diese Zeitspanne immer und immer wieder durchleben, um dabei Informationen zu sammeln.
Regisseur Duncan Jones ist seit "Moon" (2010) für seine unerwarteten und mitunter auch düsteren Wendungen bekannt. Mit "Source Code" macht er seinem Ruf alle Ehre. Mit diesem packenden Action-Thriller liefert Jones einen faszinierenden Mix aus "Inception" und "Und täglich grüßt das Murmeltier" ab.
Blood Father
(2016)
Action-Drama mit Mel Gibson als wortkarger Ex-Knacki und Vater einer von Gangstern verfolgten Tochter: Nach einer längeren Gefängnisstrafe lebt der trockene Alkoholiker John Link (Gibson) in einer Wohnwagen-Siedlung als Tätowierer. Seine Ehe ist lange in die Brüche gegangen. Seine Teenager-Tochter Lydia (Erin Moriarty) ist vor drei Jahren weggelaufen und seither vermisst. Als sie wie aus heiterem Himmel bei ihm auftaucht, wird sie von mexikanischen Drogendealern verfolgt. John bleibt keine Wahl: Er muss seine Bewährungsauflagen brechen, um seiner Tochter zu helfen.
"Blood Father" ist ein stimmiger Action-Thriller mit B-Movie-Vibes. Der spannende Actionfilm ist auch eine melancholische Vater-Tochter-Geschichte, die mit dem guten Zusammenspiel von Mel Gibson und Erin Moriarty (inzwischen bekannt aus der Superhelden-Serie "The Boys") punktet. Die solide Action-Unterhaltung ist auch ein Guilty-Pleasure für Fans von Mel Gibson.
Becky
(2020)
Kevin James wird in diesem Home-Invasion-Thriller von Lulu Wilson ziemlich an die Wand gespielt. Erstmals spielt der "King of Queens" hier einen Schurken, nämlich den skrupellosen Neo-Nazi und Gefängnisausbrecher Dominick. Das macht James zwar durchaus passabel, aber mit seiner netten deutschen Synchronstimme auch nicht wirklich überzeugend. Wir empfehlen die englische Originalversion! Dafür überzeugt Wilson umso mehr in der Rolle der 13-jährigen Becky. Ihre Mutter ist vor einem Jahr an Krebs gestorben und ihr Vater hat schon wieder eine Neue. Kein Wunder, dass Becky zornerfüllt ist. Als Dominick und seine Nazi-Gang in das Landhaus ihrer Familie eindringen, kann sie sich als einzige rechtzeitig verstecken. Schlecht für die großen bösen Männer. Denn wenn Becky ihrer aufgestauten Wut freien Lauf lässt, sieht John McClane neben ihr wie ein kleines Mädchen aus. Kevin James erst recht. Yippie-Ya-Yay, Schweinebacke!
Die nicht ganz so gute, aber ebenfalls sehenswerte Fortsetzung "Becky 2 – She's back!" ist leider nicht mehr bei Prime Video im Programm.
Everly
(2014)
Tarantino-Fans und Actionkult-Aficionados haben Salma Hayek in bester Erinnerung: Ob als laszive Vampir-Tänzerin in "From Dusk Till Dawn" oder an der Seite von Antonio Banderas in "Desperado". Doch in diesem Action-Spektakel toppt sie selbst diese Kultfilme mit einem unglaublichen Bodycount auf engstem Raum:
Everly (Hayek) wurde vor vier Jahren vom sadistischen Yakuza-Boss Taiko (Hiroyuki Watanabe) entführt. Seitdem wird sie als seine Sex-Sklavin in einem Appartement gefangen gehalten, in dem es ihr an nichts fehlt. Doch mit dem Leben im goldenen Käfig ist es vorbei, als Taiko davon Wind bekommt, dass Everly mit dem FBI gesprochen hat. Nun schickt Taiko Heerscharen von Killern in ihre Wohnung, um seiner treulosen Konkubine einen qualvollen Tod zu bereiten. Doch Everly erweist sich als außerordentlich wehrhaft.
Der gesamte Film spielt nur in Everlys Appartement. Am Anfang steht ein sinnliches Intro, das an "Barbarella" erinnert. Dann beginnt schon nach wenigen Minuten eine nervenzerfetzende Achterbahnfahrt, die erst nach einem 90-minütigem Blutrausch endet. Warum dieser Film von Regisseur Joe Lynch ("Point Black", "Knights of Badassdom") mit einer atemberaubenden Salma Hayek nur mittelmäßige bis schlechte Kritiken bekam, bleibt ein ewiges Rätsel – denn "Everly" ist ein blutverschmiertes Action-Meisterwerk.
Abigail
(2024)
-
Amazon Prime
Die kleine Ballerina Abigail (Alisha Weir) ist die Tochter eines sehr reichen Mannes. Deshalb gerät sie ins Visier einer Kidnapper-Bande, die das Mädchen im Auftrag von Lambert (Giancarlo Esposito) in ein entlegenes Herrenhaus entführen. Wenn ihr Vater 50 Millionen Dollar locker macht, wird ihr nichts passieren. Das verspricht ihr zumindest Joey (Melissa Barrera), die sich um sie kümmert, bis alles vorbei ist. Anführer des Teams ist der ehemalige Polizist Frank (Dan Stevens), dabei sind außerdem die Hackerin Sammy (Kathryn Newton), der Ex-Soldat Rickles (William Catlett), der Muskelprotz Peter (Kevin Durand) und der Fahrer Dean (Angus Cloud). Die Namen sind natürlich nur Pseudonyme. Keiner der Profis kennt den anderen. Doch bei aller Professionalität hat die Truppe eines vergessen: Zu fragen, wer der Vater des Mädchens ist. Das stellt sich in dem Moment als tödlicher Fehler heraus, als das erste Team-Mitglied tot aufgefunden wird.
Das Regie-Duo Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, bekannt für den nicht unähnlichen Horror-Spaß "Ready or Not" (2019), bastelt gekonnt aus verschiedenen Genre-Versatzstücken einen höchst amüsanten und bis zuletzt spannenden Horror-Plot.
Inglorious Basterds
(2009)
Hinter den feindlichen Linien verbreitet der US-Offizier Aldo Raine (Brat Pitt) mit seiner Truppe aus jüdisch-amerikanischen Elite-Soldaten Angst und Schrecken bei den Nazi-Truppen. In Paris treffen sie auf eine Widerstandskämpferin, die ihnen eine einmalige Möglichkeit bietet: ein Attentat auf die oberste Führungsriege der Nazis.
Die unvergessliche Einstiegszene mit Christopher Waltz als skrupelloser SS-Oberst Hans Landa lässt schon die großartige Inszenierung von Meisterregisseur Quentin Tarantino erahnen. In Kapiteln nähern wir uns dem fulminanten Showdown in einem Pariser Kino: Dort sollen Adolf Hitler und die Nazi-Führungsriege bei der feierlichen Premiere des Propagandafilms "Stolz der Nation" in die Luft gesprengt werden.
The Gentlemen
(2019)
Mit "The Gentlemen" schließt Guy Ritchie nach Filmen wie "Sherlock Holmes" (2009), "Codename U.N.C.L.E." (2015), "King Arthur" (2017) und "Aladdin" (2019) endlich wieder an seine kultigen Gangsterfilme an. Matthew McConaughey spielt den Gangster Mickey Pearson. Der US-Amerikaner hat sich in Großbritannien ein beachtliches Marihuana-Imperium aufgebaut, das er angesichts der bevorstehenden Legalisierung der Droge an den Milliardär Matthew Berger (Jeremy Strong) verkaufen will. Doch in der Unterwelt wird dies als Schwäche interpretiert. Um den Deal unter Dach und Fach zu bringen, ist daher eindringliches Krisen-Management von Mickey und seiner rechten Hand Raymond (Charlie Hunnam) gefordert.
The Hunt
(2020)
Als Filmgenre geht die Menschenjagd auf den Film "The Most Dangereous Game" aus dem Jahr 1932 zurück, in dem Jagd-Fanatiker eine Menschenhatz auf einer einsamen Insel veranstalten. In diesem modernen Remake ist die Menschenjagd eine exklusive Sportveranstaltung für eine Gruppe dekadenter Superreicher. Doch diesmal haben die abgehobenen Veranstalter die Rechnung ohne Crystal (Betty Gilpin) gemacht. Gemeinsam mit elf anderen Verschleppten wacht sie in einer Waldlichtung auf und muss bald um ihr Leben laufen. Im Gegensatz zu den anderen Gejagten kehrt Crystal aber den Spieß um. Sie macht die Jäger zu Gejagten und kommt mit jedem ausgeschalteten Verfolger der Organisatorin (Hilary Swank) im Hintergrund einen Schritt näher.
Hardcore
(2015)
Sci-Fi-Action-Feuerwerk im Stil eines Ego-Shooters gefilmt: Nach einem Unfall wacht Henry in einem Labor auf. Bald muss er feststellen, dass er ein unfreiwilliges Upgrade zu einer kybernetischen Kampfmaschine erhalten hat. Mit seiner Flucht beginnt eine adrenalingeladenene Jagd durch das futuristischen Moskau, verfolgt von Heerscharen von namenlosen Söldnern.
In Time – Deine Zeit läuft ab
(2011)
Will Salas (Justin Timberlake) gehört zur Unterschicht in einer Zukunft, in der zwar der Tod besiegt, aber Lebenszeit zur einzig gültigen Währung geworden ist. Im Alter von 25 Jahren hören die Menschen auf zu altern, müssen aber an ihrem 26. Geburtstag sterben, wenn sie nicht für mehr Lebenszeit arbeiten. Die in Luxuszonen lebenden Reichen haben Lebenszeit im Überfluss, während die Armen um jede Minute ihres Lebens hart arbeiten müssen.
Als Will von einem Fremden ein Vermögen an Lebenszeit geschenkt bekommt, gerät er ins Visier der "Timekeeper". Denn die Wächter des ungerechten Systems sehen in ihm eine Bedrohung. Doch Will und die aus einer reichen Familie stammende Sylvia (Amanda Seyfried) geben sich im Kampf um mehr Gerechtigkeit nicht so schnell geschlagen.
Der unterschätzte Actionfilm von Writer/Director Andrew Niccol, von dem auch "Gattaca" (1997) und "Anon" (2018) stammen, ist ein adrenalin-geladener Sci-Fi- & Cyberpunk-Thriller.
Ein Jackpot zum Sterben
(2024)
Action-Komödie mit Awkwafina als Lotto-Gewinnerin, die einen turbulenten Tag überleben muss: Als Katie Kim (Awkwafina) in der nahen Zukunft nach Los Angeles zieht, weiß sie nichts von der "Großen Lotterie". Trotzdem gewinnt sie prompt im Lotto und wird damit zur Zielscheibe aller Kalifornier, die auch einen Lottoschein haben und sich ihren Gewinn krallen wollen. Denn wer die Gewinnerin bis Sonnenuntergang killt, kann ganz legal ihren Gewinn beanspruchen. In Kalifornien ist das kein Mord, sondern die Chance aufs große Glück – erklärt ihr Noel (John Cena), der mit dem Schutz von Lotterie-Gewinnern sein Geld verdient. Doch auch sein Rivale Louis Lewis (Simu Liu) will Katie für seine Lotterieschutz-Agentur gewinnen. Für Katie beginnt ein turbulenter Tag, den es zu überleben gilt.
Willy's Wonderland
(2021)
Nicolas Cage spielt in diesem Horror- & Action-Trash-Movie einen namenlosen Fremden, dessen aufgemotzter Chevrolet Camaro in einer Kleinstadt liegen bleibt. Um die Reparatur zu bezahlen, putzt er über Nacht einen alten Vergnügungspark. Bald muss er feststellen, dass die lebensgroßen Animatronik-Figuren ein tödliches Eigenleben entwickeln. Was dahinter steckt, wird Horror-Fans an eine gewisse Killerpuppe erinnern. Vor allem aber bietet Nicolas Cage eine höchst unterhaltsame Performance ohne dabei im ganzen Film auch nur ein einziges Wort zu sprechen.
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